Reiseberichte - Abenteuerlicher Urlaub im Heiligen Land

Dieser Artikel besteht aus folgenden Seiten:

Abenteuerlicher Urlaub im Heiligen Land
Faszinierende Eindrücke

Abenteuerlicher Urlaub im Heiligen Land

junge Menschengruppe vor einem Haus im Kibuzz
Im Kibbuz von Ben Gurion


Bericht von:
Karin Klein und Markus Herges

„Ihr fliegt nach Israel? Habt ihr denn keine Angst?“ Das wurden wir oft gefragt. Zusammen mit vier arabischen und neun jüdischen Israelis sowie sieben polnischen und acht deutschen Jugendlichen nahmen wir in den Sommerferien an einem dreiwöchigen Programm in Israel teil. Dessen Ziele waren die Kommunikation zwischen den Teilnehmern der verschiedenen Nationen und die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes.

Normales Leben in Israel
Viele unserer Freunde konnten nicht verstehen, dass wir in ein Land reisen, von dem man täglich in den Nachrichten hört, dass es wieder einen Anschlag gab. Angst dorthin zu reisen hatten wir aber überhaupt nicht, schließlich ist das Land ja nicht nur so, wie man es aus den Nachrichten kennt; die Unruhen finden an ein paar kritischen Orten statt, aber im übrigen Land leben die Menschen ganz normal, wie wir in Europa auch.
Bevor die wirkliche Reise losging, bekamen wir noch für vier Tage Besuch von den polnischen Teilnehmern aus unserer Partnerstadt Otmuchów, die die Gelegenheit nutzten, um Bernkastel-Kues und seine Umgebung kennen zu lernen. Gemeinsam unternahmen wir einige Ausflüge, wie zum Beispiel eine Schiffs-Radtour von Bernkastel nach Traben-Trabach und zurück, eine Tour nach Trier, eine Stadtführung durch Bernkastel, usw.
Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen von der Heimat. Schon frühmorgens fuhren wir nach Frankfurt zum Flughafen, und nach einer anstrengenden Reise wurden wir abends von den Israelis in Tel Aviv herzlichst und mit großer Freude empfangen. Sofort am ersten Abend wurden schon viele verschiedene Kennenlern-Spiele durchgeführt, und bis spät in die Nacht spielten, sangen und tanzten wir alle gemeinsam. Verständigungsprobleme gab es dabei kaum, unser Englisch sowie Hände und Füße reichten aus, um uns gut zu verstehen.
Die Mentalität der Israelis war jedoch ein wenig gewöhnungsbedürftig: Ihre Offenheit, ihr Singen und Tanzen und ihre Art, fremden Menschen sofort ganz vertraut zu begegnen, war für uns Europäer eine ganz neue Erfahrung. Unser Programm in Israel war sehr vielfältig. Nachdem wir die ersten drei Tage in Tel Aviv verbracht hatten, wohnten wir die nächsten vier Tage in verschiedenen arabischen, beduinischen und jüdischen Gastfamilien. Dort erlebten wir die Unterschiede der verschiedenen Kulturen und vor allem eine sehr intensive Gastfreundschaft mit leckeren und ausgiebigen Mahlzeiten.

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