Artikel - Viele Jugendliche glauben nicht an ein Leben nach dem Tod

Viele Jugendliche glauben nicht an ein Leben nach dem Tod

Ein Mädchen sitzt auf dem Boden
Gibt es ein Leben nach dem Tod ?

Zeitschriften-Umfrage zeigte ein interessantes Ergebnis

Junge Menschen sind sich weitgehend uneinig darüber, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Das hat eine umfassende Studie ergeben, die vor kurzem im Magazin NEON erschienen ist. Befragt wurden durch das renommierte Forsa-Institut 2.000 junge Deutsche im Alter von 18 bis 30 Jahren. Das Ergebnis war geteilt: So haben trotz der aktuellen Berichterstattung über die vermeintlich neue Religiosität der Jugend immerhin mehr als ein Drittel (37 Prozent) der jungen Erwachsenen angegeben, dass sie nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Sie gehen davon aus, dass mit dem Ableben  „Leere eintritt“ beziehungsweise „nichts passiert“.
Allerdings hat eine ebenso große Gruppe (auch 37 Prozent) der Befragten angegeben, dass sie annehmen, dass sie in anderer Form weiter existieren: Ein Viertel der Befragten (24 Prozent) vermutet, dass es ein Leben im Jenseits gibt, weitere 13 Prozent sagen hingegen eine Wiedergeburt voraus.  27 Prozent der Befragten mochte sich bei dieser Frage nicht festlegen oder nannte noch weitere Alternativen. Interessant wäre es sicher gewesen, diese Umfrage auf dem Weltjugendtag durchzuführen - hier wäre der Glaube an das Leben nach dem Tod wohl doch verbreiteter gewesen.
Übrigens gibt es in diesem Punkt einen signifikanten Unterschied zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Die Ansicht, dass es keine Fortsetzung nach dem Tod gibt, ist immerhin bei 50 Prozent der ostdeutschen Befragten verbreitet – und damit deutlich mehr als im Westen (34 Prozent). Und auch zwischen den Geschlechtern herrscht in diesem Punkt alles andere als Einigkeit. So sehen wesentlich mehr Männer (42 Prozent) das Dasein mit dem Tod als endgültig beendet an als Frauen (31 Prozent).