Artikel - Beten ist gesund
Beten ist gesund
Studie in den USA veröffentlicht
Beten ist gesund. Was für viele gläubige Christen längst eine keinen medizinischen Beweis erfordernde Tatsache ist, haben Forscher jetzt tatsächlich bestätigt. Wie die Frauenzeitschrift „Für Sie“ berichtet, hat Professor Mitchell Krucoff von der Duke University in Durham (North Carolina, USA) in einer neuen Studie herausgefunden, dass Beten den Blutdruck ebenso wie die Cholesterinwerte senken und sogar gegen Depressionen helfen kann.
„Beten ist die älteste Therapie der Menschheit“, erklärte Krucoff, der die Studie bei einem Kongress der American Heart Association vorstellte. „Es versetzt uns in einen Ruhezustand: Wir atmen ruhiger, bauen Stress ab.“ Das wirke sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und fördere die körpereigene Abwehr. Neurologen, Herzspezialisten, Krebs- und Immunforscher sähen daher im Glauben Chancen, neue Therapieformen zu entwickeln.
Die Zeitschrift gab daraufhin eine repräsentative Umfrage unter 1.016 Frauen und Männern zwischen 25 und 45 Jahren in Auftrag – dieser zufolge betet etwa die Hälfte aller Deutschen aus unterschiedlichen Anlässen. Dazu kann eine Krankheit in der Familie oder im Freundeskreis gehören (47 Prozent), oder auch die Besorgnis um die eigene Gesundheit (43 Prozent). Aus Dankbarkeit für schöne Erlebnisse beten 16 Prozent der Befragten zu Gott.
Jetzt scheint also zumindest ein erster Hinweis erbracht, dass es eben doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt. Das wirklich Interessante an der Sache ist, dass es eben nicht nur um das Beten für die eigene Gesundheit geht – sondern dass man auch anderen Menschen über große Distanz damit helfen können soll. Da das Ganze aber zunächst nur eine so genannte Pilotstudie war, werden genauere Belege sicherlich noch eine Weile auf sich warten lassen. Aber…schaden kann das Beten sicher auch bis dahin nichts…
