Artikel - Bei "Sternstunden" ein Wiedersehen auf dem Marienfeld

Bei "Sternstunden" ein Wiedersehen auf dem Marienfeld

Kardinal Meisner
Kardinal Meisner - hier beim Weltjugendtag - wird bei den "Sternstunden" die Vigil halten

Erzbistum Köln lädt ein Jahr nach dem Weltjugendtag erneut ein

Das Marienfeld bei Kerpen dürfte für viele hunderttausend junge Pilger mit tiefen und bedeutsamen Erinnerungen verbunden sein: Hier feierten sie beim XX. Weltjugendtag im August 2005 mit Papst Benedikt XVI. Vigil und Eucharistie. Insgesamt waren mehr als eine Million Menschen auf dem Platz versammelt und begingen hier den Abschluss und absoluten Höhepunkt des großen Jugendtreffens, zu dem noch der verstorbene Papst Johannes Paul II. eingeladen hatte. Jetzt lädt das Erzbistum Köln erneut auf das Marienfeld ein, um in der Nacht vom 26. auf den 27. August den Jahrestag des Großereignisses zu feiern.

Das nächtliche Programm heißt „Sternstunden“ und beginnt um 19 Uhr am 26. August – etwas mehr als ein Jahr nach der Messe beim Weltjugendtag. Dann finden zunächst so genannte Stationsgottesdienste an den Ausgangsorten der Veranstaltung statt. Diese sind: Christus König (Kerpen-Horrem), St. Mariä Himmelfahrt (Frechen-Grefrath), St. Joseph (Kerpen-Brüggen) und St. Quirinus (Kerpen-Mödrath). An diesen Punkten beginnt dann auch eine Sternwallfahrt zum Papsthügel auf dem Marienfeld.

Um 21 Uhr gibt es dort dann die feierliche Vigil mit Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Anschließend machen sich die Teilnehmer gegen 22.30 Uhr auf zu einer Wallfahrt – zu Fuß oder mit Bus und Bahn – zum Kölner Dom. Unterwegs warten verschiedene Stationen und Verpflegung auf die Pilger. Morgens um 05.30 Uhr können sie dann im Kölner Dom die Eucharistiefeier mit dem Diözesan-Jugendseelsorger Mike Kolb feiern – und anschließend noch gemeinsam ein Frühstück einnehmen.

Veranstalter der „Sternstunden“ ist die Abteilung Jugendseelsorge in Kooperation mit der Schulseelsorge im Erzbistum Köln, der Jugend 2000 in der Erzdiözese Köln, dem BDKJ und den Gemeinden aus Frechen und Kerpen.