Forum: Lebendiges Christsein

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Thema: Gedankendiät

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Tag 20: Das wächst mir alles über den Kopf

Heute fasten wir von dem Gedanken(halten uns fern davon,eliminieren ihn),der uns sagt:„Das wächst mir alles über den Kopf.“Dieser Gedanke kann uns lähmen.Wir denken darüber nach,wie schwer alles ist,wie viel von uns abhängt,dass möglicherweise alles zusammenbricht.Wie oft denken wir so über unsere Arbeit nach,unsere täglichen Pflichten, unsere Emotionen?Familie, Kinder, deren Aufgaben in der Schule und so weiter...Gedanken werden zu Erwartungen. Erwartungen werden zu Umständen. Umstände setzen sich in unserem Geist fest, formen unsere Zukunftsaussichten und unseren Charakter,unser Verhaltensmuster.Daher ist es so wichtig,von falschen Denkweisen zu fasten und sie durch richtiges Denken zu ersetzen.Heute tun wir das so:

Wir lesen noch einmal Phil.4,13:„Alles vermag ich in dem,der mich kräftigt.“Diesen Gedanken können wir zu unserer eigenen Realität machen,indem wir anfangen,ihn zu glauben.Die Entscheidung ist der Weg zur Realisierung. Wir nehmen das falsche Denken gefangen,indem wir es mit dem richtigen Gedanken bekämpfen.Lass diesen neuen Gedanken gegen den alten wirken, bis die Mutlosigkeit keinen Platz in deinem Kopf mehr hat.Du bist nicht allein. Du stehst nicht alleine deinen Umständen gegenüber.Fülle dein Denken mit dieser Gewissheit.Heb.13,6:„Der Herr ist mein Helfer,ich will mich nicht fürchten.Was soll mir ein Mensch tun?“Wenn du bemerkst,dass du„das wächst mir alles über den Kopf“ denkst, dann antworte darauf mit „Ich stehe nicht alleine da. Gott ist bei mir. Und er wird mich nie im Stich lassen.“ Auch wenn du Alleinerziehender bist oder unverheiratet - Gott ist bei dir, verheiratet, ledig oder geschieden.

Der reichste Mensch oder mit leeren Taschen:
Er ist bei dir, jeden Tag und bei jeder Aufgabe.
Gott kümmert sich um die Angelegenheiten, die wir ihm überlassen.2.Timo.1,12:„..ich schäme mich nicht,denn ich weiß,wem ich geglaubt habe,und bin überzeugt,dass er mächtig ist,mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren.“Was immer wir Gott anvertrauen,wird er bewahren. Wenn etwas in deinem Leben auseinanderzubrechen droht,vertraue es ihm an und er wird sich der Sache an- nehmen.Fülle deinen Geist mit solchen Gedanken:„Der HERR wird's für mich vollenden
Ps.138,8.Er wird es vollenden,zur Perfektion bringen. Er wird sich der Dinge annehmen, die
mir Sorgen bereiten, er wird seine Gnade zur Situation hinzufügen.Gott, der alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt Heb.1,3,kann auch meine Angelegenheiten tragen,wenn er alle Dinge trägt.“ Lass sein Wort dich tief durchdringen. Mache Gottes Wort zum Fundament deines Denkens, deiner Entscheidungen und Handlungen.

Denke so und sprich es aus:
„Selbst wenn ich das Gefühl habe, dass mir alles über den Kopf wächst,erkläre ich,dass ich in Christus alle Dinge zu tun vermag.Er gibt mir die notwendige Kraft,wenn meine nicht ausreicht.Ich entscheide mich,an seine Kraft zu glauben,ich bin stark im Herrn und in der Kraft seiner Stärke.Ich bin nicht alleine,weil er mich niemals verlassen wird.Ich bin kein Opfer.Ich bin ein Sieger.Ich habe mein Leben, meinen Körper, meine Familie, meine Finanzen Gott übergeben,daher wird er sich all der Dinge annehmen,die ich ihm anvertraut habe.Er ist jetzt in diesem Augenblick damit beschäftigt, für mich zu sorgen.Sein Wort trägt alle Dinge,daher werde ich denken, sagen und glauben, dass er mehr als genug Kraft hat, um meine Anliegen zu tragen.

Zuletzt bearbeitet am 16.02.10 um 10:14 Uhr von Stefanie.


Tag 21: Ich stecke fest.

Ich bekomme erstaunliche Berichte über Verän- derungen im Leben von Menschen,die das Fasten von falschen Gedanken mitmachen. Mir haben schon Menschen erzählt,dass sie mehr Energie haben,von Depressionen frei geworden sind,dass ihre Ehe besser als je zuvor geworden ist. Eine Dame berichtete mir,dass sie 10 Pfund abgenommen habe einfach dadurch,dass sie ihre Denkweise geändert hat. Sie meinte,dass sie schlicht und einfach weniger hungrig sei.Warum? Die Bibel erklärt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,sondern von jedem Wort,das aus dem Munde Gottes kommt.Wenn du falsche Gedanken durch richtige Denkweisen ersetzt,wirkt sich das von innen her auch auf das Äußere aus.

Heute fasten wir von dem Gedanken,
der uns sagt: Ich stecke fest.Ich kann an meiner Situation nichts ändern.Es geht einfach nicht. “Manchmal hat wohl jeder schon gedacht,dass er feststecken würde.Dass er die Sache gründlich vermasselt hat. Dass er am Ende seiner Kräfte sei.Aber „da kann ich nichts mehr tun“ ist eine Lüge. Es gibt immer etwas, was in unserer Hand liegt. Es gibt immer einen Ausweg.Der Teufel möchte,dass du deine Situation als unveränderlich hinnimmst.Er will, dass du stecken bleibst.Er will dich bewegungs- unfähig sehen.Er möchte,dass du besiegt bist.Und das schafft er,indem er uns dazu bringt, seiner Lüge zu glauben.Solche Gedanken halten dich davon ab,Entscheidungen zu treffen und tätig zu werden. Handeln führt zu Ergebnissen. Aber der Gedanke, dass sowieso nichts mehr zu ändern ist,dass du nicht weiter weißt,unterbindet jedes Handeln. Das wollen wir heute ändern!

Glaube an den Dienst des Heiligen Geistes in deinem Alltag.Röm.8,26:„Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an;denn wir wissen nicht,was wir bitten sollen, wie es sich gebührt,aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern“. Egal, wie deine Situation aussieht, der Heilige Geist weiß, wie er Gottes Absichten in deinem Leben zustande bringen kann, während du anbetest und mit seinem
Wirken rechnest.

Denke heute so:
Gebet verändert die Situation.Es gibt nichts,was wir nicht durch das Gebet beeinflussen könnten. Das Gebet löst uns aus der Lähmung. Es bringt uns wieder in Gang,dem Sieg entgegen.Betrachte Gebet niemals als eine Angelegenheit der Schwäche.Gebet ist kraftvoll.„Und alles,was immer ihr im Gebet glaubend begehrt,werdet ihr empfangen“Matt.21,22. Vertraue darauf,dass der Glaube einen Weg öffnet. Die vier Freunde des Gelähmten in Mark.2,1-5 fanden keinen Weg durch die Türe zu Jesus. Sie steckten fest. Aber sie glaubten,dass sie etwas tun konnten,um die Lage zu ändern.Indem sie daran glaubten,dass es eine Möglichkeit gab, fanden sie eine. Sie stiegen auf das Dach und ließen ihren Freund in den Raum hinab. Der Mann wurde geheilt. Warum? weil der Glaube einen Weg gefunden hatte. Wenn wir etwas nicht denken, suchen wir es auch nicht.

Denke daran:
Jesus ist der vierte Mann im Feuer. Als alles danach aussah, dass die drei Hebräer im Feuer umkommen würden,erschien Jesus. Eine Situation,in der es unmöglich schien,einen Ausweg zu finden, wurde plötzlich anders,weil Jesus bei den Männern war.Und er ist bei dir, in deinem Feuer!Johannes 14,6: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“.Er ist der Weg, wo es keinen zu geben scheint.Er ist dein Weg aus jeder aussichtslosen Lage.Erwarte,dass er einen Weg bahnt.Höre auf zu denken, dass du alles sofort überblicken musst.Wenn du festzustecken scheinst, dann gehe einen Schritt vorwärts. Wenn du dich wie gelähmt fühlst,dann gehe einen kleinen Schritt.Denke nicht über die späteren Schritte nach, sondern fange mit dem ersten an. Wenn es um eine Beziehung geht,ist der erste Schritt,zu sagen: „Es tut mir leid.“Wenn es um Geld geht, mag der erste Schritt eine kleine Einsparung in einem kleinen Bereich sein, oder ein besonderes Opfer. Wenn es um deine Gesundheit geht,kann der erste Schritt eine gesunde Mahlzeit sein. Gehe einfach einen ersten Schritt.

Denke so und sprich es aus:
Ich glaube an den Dienst des Heiligen Geistes,der für mich vor Gott eintritt,wenn die Dinge schief gehen. Er wird in der Situation wirksam werden, damit Gottes Plan sich entfaltet.Er wird mich durchtragen.Ich glaube an Veränderung, während ich bete. Es wird besser werden, ich gehe im Glauben voran, nicht im Schauen - und mein Glaube wird mich den Weg finden lassen.Ich denke und glaube,dass es immer einen Ausweg gibt,selbst dann, wenn ich keinen erkenne.Und dieses Denken öffnet mir die Tür. Jesus ist der Weg, wenn es keinen Weg zu geben scheint. Er ist bei mir, egal in welchem Feuer ich stecke. Ich erwarte, dass er mir einen Weg bahnt.Wenn ich meine, dass ich feststecke, werde ich einen ersten Schritt tun, der mich der Heilung,dem Segen, dem Willen Gottes für mein Leben näher bringt.

Zuletzt bearbeitet am 17.02.10 um 10:36 Uhr von Stefanie.


Tag 22: Es ist zu spät

Wir sind sehr zeitbewusst.Wir erlauben der Zeit, uns zu manipulieren,uns vorzuschreiben,was wir schaffen können oder was Gott in unserem Leben zu tun vermag.Oft meinen wir,es sei zu spät für eine Veränderung,zu spät eine neue Karriere zu beginnen,zu spät die Ehe zu retten,zu spät sich von einem gravierenden Fehler zu erholen,zu spät,
von vorne anzufangen,zu spät Vergebung zu erlangen oder eine zweite Chance wahrzunehmen.
Die Wahrheit sieht so aus:Es ist nie zu spät!Wir ersetzen in diesen 40 Tagen falsche Denkweisen durch richtige.Ich hoffe,dass du das Muster bereits erkannt hast, dem wir dabei folgen:

Gedanken,die uns lähmen,aufspüren und beseitigen. Das sind Gedanken, die uns einmauern und dazu veranlassen, so zu bleiben,wie wir sind. Solche Denkmuster spüren wir auf, weil sie uns begrenzen und von dem Sieg fern halten,den Gott für jeden von uns möglich machen will.Wenn du begreifst,das es nicht zu spät ist,bekommst du Hoffnung. Du handelst.Du gehst voran.Du glaubst nicht mehr, dass es aussichtslos ist,jetzt das Richtige zu tun.
Es ist nicht zu spät...
...deine finanzielle Lage zu ändern.
...dich von einer Tragödie oder einem schlimmen Fehler zu erholen.
...dein Leben Gott anzuvertrauen und Errettung zu finden.
...mehr auf dich selbst zu achten.
...dich zu entschuldigen.
...mit dem Sparen anzufangen.
...einen Weg aus der Falle zu finden, in die du geraten bist.
...dich selbst ganz anders zu sehen.
Verwirf die Gedanken,dass es für all diese Dinge zu spät sei.Entscheide dich, dass du genesen kannst! Entscheide dich, dass die Schäden behoben werden können.Denke darüber nach, dass Gott die Zeit erschaffen hat und daher in der Lage ist, sie zu beeinflussen.In Josua 10,12-13 hielt er die Zeit an: „Damals redete Josua zum HERRN, und
zwar an dem Tag, als der HERR die Amoriter vor den Söhnen Israel dahingab,und sagte vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond,im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis das Volk sich an seinen Feinden gerächt hatte.Ist das nicht geschrieben im Buch Jaschar? Die Sonne blieb stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang.“ Josua konnte die Zeit manipulieren,der Ziele Gottes wegen. Wir müssen anfangen, so zu denken. Wir bestimmen über die Zeit, nicht die Zeit über uns.Denke heute an Menschen, für die es nicht zu spät war: Es war nicht zu spät für Abraham mit 99 Jahren und Sarah mit 90, Eltern zu werden. Es war nicht zu spät für Petrus, nachdem er drei Mal den Herrn verleugnet hatte. Es war nicht zu spät für Paulus, der die Gemeinde verfolgt und Christen getötet hatte. Es war nicht zu spät für die Ehebrecherin in Joh5,1-10. Es war nicht zu spät für die Frau, die zwölf Jahre lang an Blutungen litt (Markus 5,25-34) oder den Mann, der 38 Jahre am Teich Bethesda lag (Joh.5,1-10).Sinne heute über Gottes Erbarmen und Gnade nach. „Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.“(Klagelieder 3,22) „Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade,damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe“(Hebräer4,16).Gnade bedeutet,dass Gott uns nicht die Strafe auferlegt,die wir verdient hätten,dass er uns vielmehr Gutes gibt, was wir nicht verdient haben.

Ändere dein Denken auch diesbezüglich:
Höre auf,nach Ausreden zu suchen,warum es zu spät sein soll.Gott hört nicht auf deine Ausreden. Er ignoriert Ausreden und erwartet,dass wir Glauben haben. Wir finden häufig Ausreden, warum wir zu etwas nicht fähig wären.Mose fehlte es an Glauben und er erklärte Gott,dass er eine Sprachbehin- derung habe,aber dann gab ihm Gott eine Gelegenheit nach der anderen,sein Volk aus der Gefangenschaft zu befreien.Denke über 2.Timo2,13 nach: „...wenn wir untreu sind - er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen“
Bitte Gott um mehr Zeit, um eine zweite Chance. Als Hesekiel umkehrte und den Herrn um eine zweite Chance bat,antwortete Gott: „Ich habe dein Gebet gehört,ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich heilen; am dritten Tag wirst du ins Haus des HERRN hinaufgehen.Und ich will zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen. Und aus der Hand des Königs von Assur will ich dich und diese Stadt retten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.“2.Könige20,6 Was Gott für Hesekiel
tun konnte,kann er auch für dich tun.

Denke so und sprich es aus:
„Ich glaube, dass es nicht zu spät ist, in meinem Leben grundlegend etwas zu ändern.Ich glaube an den Gott, der eine zweite Chance gibt. Ich kann genesen und es gibt nichts in meinem Leben, was Gott nicht wenden könnte. Gott hat die Zeit erschaffen und er kann sie für mich verlängern. Ich werde nicht von der Zeit kontrolliert; durch die Gnade Gottes beherrsche ich die Zeit.Es war nicht zu spät für Abraham, Sarah, Paulus und Petrus. Es ist nicht zu spät für mich.Ich ändere mein Denken und akzeptiere, dass Gott keine Ausreden beachtet. Aber er gibtGnade und Erbarmen in jeder Not. Er ist treu, selbst wenn ich untreu war.Ich denke an seine Güte und lebe in seiner Gnade. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person,
daher kann er auch für mich tun, was er für Hesekiel und Josua getan hat.“


Tag 23: Es klappt nicht

Menschen denken häufig:„Ich bemühe mich,aber ich verändere mich nicht wirklich.Meine Ehe funktioniert nicht. Gebet nützt nicht. Das Wort Gottes trifft nicht ein. Die Finanzen ändern
sich nicht, der Zehnte bewirkt nichts.“Wenn es nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben, neigen wir zu solchen Gedanken.Wir meinen, dass nichts geschehen würde, trotz unseres richtigen Verhaltens. Der Teufel suggeriert uns, dass Gottes Wort für andere gilt, aber nicht für uns. Wenn wir glauben, dass es nicht klappt, hören wir auf, das Richtige zu tun. Und dann verlieren wir unsere Ernte.

Es ist also nicht so, dass etwas nicht klappen würde, sondern wir hören auf, dran zu bleiben
und das wiederum hält den Fortgang an.Wenn wir das Richtige tun, will der Teufel uns dahin bringen, dass wir nicht an den Erfolg glauben, dass wir denken, es würde sich nichts ändern. Wenn wir jemandem vergeben,sagt der Teufel: „Das bringt ja doch nichts.“ Wenn wir ein Opfer geben, sagt er: „Du bekommst keine Ernte.“ Wenn wir beten, sagt er: „Gott hat das nicht gehört, er wird nicht darauf reagieren.“Als meine Kinder noch klein waren, fragte ich mich manchmal: „Bringt es etwas,jeden Abend mit ihnen zu beten? Lohnt es sich,sie zu erziehen? Bewirken all die Umarmungen,Küsse und langen Gespräche irgend- etwas? Aber ich habe damit nicht aufgehört, weil ich dachte:„Das Wort Gottes stimmt und es gilt auch mir.“ Inzwischen sind unsere Kinder Teenager, die Gott und ihre Eltern lieben, und ich stelle fest, dass es die ganze Zeit etwas bewirkt hat.

Wenn ich meinen zweifelnden Gedanken geglaubt hätte, wäre die Ernte nicht zur Reife gelangt.
Wir wenden uns heute von derartigen Gedanken ab.
Säe weiter guten Samen. Werde nicht müde, Gutes zu tun,denn die Ernte wächst zur gegebenen Zeit heran. Wir müssen glauben,dass wir ernten werden, wenn wir nicht auf halber Strecke aufgeben.
Mache dir klar, dass das Aufgeben in unserer Gedankenwelt beginnt.Hebr.12,3:„Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet!“ Das Aufgeben fängt im Kopf an. Sobald wir glauben, dass sich nichts ändern wird,reagiert unser Körper auf diese Gedanken und letztendlich besiegt uns die negative Energie. In deinem Geist fängst du an zu glauben, dass sich etwas ändern wird, und dadurch wird positive,lebendige Energie ausgelöst.Glaube, dass Gott bereits jetzt in dir wirkt. „Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen“ Philipper 2,13) Wenn er am Werk ist,werden sich die Dinge ändern.Lass es deinen Geist durchdringen: Das Wort Gottes trifft zu. Jer.1,12: „Und der HERR
sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über meinem Wort wachen, es auszuführen.“
Glaube an die Integrität des Wortes Gottes. Glaube, dass Gebet etwas bewirkt. Jesus sagte: „Alles,um was ihr auch betet und bittet,glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden“ Markus 11,24.

Lass dich nicht von deinen Gefühlen oder dem Augenschein täuschen. Sobald du gemäß dem Wort Gottes handelst, fangen die Dinge an, sich zu ändern.2.Kor.5,7:„...denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen.“In Pred.3,11 steht eines meiner Lieblingsworte: „Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet,das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.“ Es wird etwas Schönes sichtbar werden,wenn du Gott vertraust und ihm die Zeitplanung überlässt.

Denke so und sprich es aus:
„Es klappt. Vielleicht sehe ich im Augenblick noch keine Resultate, aber Gott sagt, dass er zu
seinem Wort steht.Ich säe die richtigen Gedanken, daher ernte ich Veränderung im Leben. Ich säe das Wort Gottes und das wird nicht leer zurückkehren.
Ich werde nicht innerlich aufgeben.Ich entscheide mich,an Veränderung zu glauben.Gott wirkt in mir, und er wird seinen Willen in meinem Leben
verwirklichen können, weil ich meine Gedanken ihm anvertraue. Während ich in mein Herz und meinen Geist das Wort Gottes säe, sorgt Gott dafür, dass tatsächlich etwas geschieht.Wenn mich der Gedanke beschleicht, Gebet würde vergeblich sein, werde ich mit Mark.11,24 antworten. Ich lebe im Glauben, indem ich das glaube, was Gott sagt.
Ich werde mich nicht durch den Augenschein oder meine Gefühle täuschen lassen, indem ich denke, Gottes Wort würde für mich nicht zutreffen.
Egal, wie es heute aussieht: Der Herr wird etwas Wunderbares in meinem Leben schaffen.“


Tag 24: Die Zukunft ist ungewiss

Heute fasten wir von dem Gedanken, der aussagt: „Man weiß nicht, was die Zukunft bringt.Alles Mögliche kann passieren. Man kann sich nicht aussuchen, was im Leben geschieht,und man kann kaum etwas dagegen tun.“Zu viele Menschen erdulden bestimmte Situationen, weil sie meinen, es sei alles in der Hand Gottes, die Zukunft sei vorherbestimmt. Es ist zwar richtig, dass wir nicht alles beherrschen können, was in der Welt geschieht, aber über unser Leben haben wir durchaus Verfügungsgewalt.

Säe deinen Gedanken, und du erntest deine Tat. Säe deine Tat, und du erntest deine Gewohnheit.
Säe deine Gewohnheit, und du erntest deinen Charakter. Säe deinen Charakter,und du erntest dein Geschick. Wir haben die Vollmacht, unsere Zukunft zu gestalten.Lasst uns unser Denken ändern, indem wir „die Zukunft ist ungewiss“ mit „ich halte meine Zukunft in der Hand, gegründet auf mein Denken“ ersetzen.Glaube, was Gott sagt. Jeremia29,11: „Denn ich kenne ja die Gedanken,die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil,um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.“ Gottes Zukunft ist gut für uns. Erwarte das Gute.Dein Leben ist ein Garten.In1.Mose.2,7 setzte Gott den Menschen in einen Garten.In Lukas 17,21 jedoch pflanzte Gott einen Garten in den Menschen. Jesus sagte, dass das Reich Gottes in uns sei. Der Ackerboden ist in unseren Herzen zu finden.(Markus 4,13-20)
Wir bestimmen unsere Zukunft durch den Samen, den wir säen.Galater 6,7:„Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“Es geht darum, den Samen des Wortes Gottes zu säen. Die Verheißungen des Wortes Gottes haben die Kraft, sich zu entfalten, wenn sie in fruchtbaren Ackerboden in unserem Herzen eingepflanzt werden.

Du besitzt die Vollmacht und Erlaubnis Gottes, dein Leben nach deinen Wünschen wachsen und ranken zu lassen. Spr.4,7-8: „Der Weisheit Anfang ist: Erwirb dir Weisheit! Und mit allem, was du erworben hast, erwirb dir Verstand! Ranke dich an ihr hoch, so wird sie dich erheben! Sie bringt dich zu Ehren, wenn du sie umarmst.“Du bist in der Lage, die Dinge zu entfernen, durch die deine Ernte im Garten des Herzens erstickt wird. Markus 4,17-20 nennt drei Dinge, die unsere Ernte vernichten können: Materialismus,Habgier und Sorge.Sehne dich nach den Verheißungen Gottes in deinem Leben.2.Kor.1,20:„Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns.“ Säe die Saat der Verheißungen in deinem Herzen aus. Die Antwort lautet Ja!
Denke über die Vollmacht nach, die Gott dir gegeben hat. Er hat dir Wahlfreiheit eingeräumt,
du kannst den Samen wählen,den du ausstreust, du kannst über die Worte entscheiden,die du aussprichst und du kannst die Kraft des Heiligen Geistes beanspruchen.All das ist deine
Entscheidung.

Denke so und sprich es aus:
„Ich akzeptiere mit Herz und Verstand, dass Gott eine gute Zukunft für mich hat. Aber er hat mir die Verwaltung meines Gartens anvertraut. Ich werde darüber wachen, was durch meine Augen, Ohren und meinen Mund in mein Herz gelangen darf.
Ich entscheide durch den Samen, den ich aussähe, über meine Zukunft. Das Wort Gottes enthält den Samen der Verheißungen, und Gott hat mir die Vollmacht und Erlaubnis erteilt,meinen Garten zu gestalten. Diese Saat wird aufgehen, und ich entferne das Unkraut,das die Ernte ersticken will.
Ich brauche auf niemanden und nichts neidisch sein, weil mir so viele Verheißungen gelten,
dass ich satt werde. Ich erkenne und benutze die Vollmacht, die Gott mir gegeben hat, über
meine Entscheidungen, meine Zunge, meine Augen, meine Einladung an den Heiligen Geist.“

Zuletzt bearbeitet am 22.02.10 um 12:40 Uhr von Stefanie.


Tag 25: Wenn ich nur genug bete...

Heute fasten wir von einem recht heimtückischen Gedanken,und das wird zu einer Befreiung in deinem Leben führen: „Wenn ich nur genug bete, heilig genug lebe,dann werde ich Gott näher kommen und in seine Gegenwart gelangen.“Manche der Gedanken, die wir in dieser Reihe des Fastens von falschen Denkweisen ansprechen und aus unserem Kopf entfernen, scheinen auf den ersten Blick völlig richtig zu sein.Aber sie sind unter- schwellige Tricks und Lügen.

Als der Teufel in 1.Mose3 Adam und Eva ansprach, heißt es über ihn,dass er listiger als irgend- eine andere Kreatur war. Mit listigen Gedanken will er auch uns verführen und besiegen.Sie scheinen fromm und richtig zu sein, aber das ist eine Täuschung, weil sie zu einer Mentalität des Leistungsdruckes führen, einen legalistischen Zug in deine Beziehung mit Gott bringen.Es geht hier nicht um eine theologische Debatte. Aber ich will dich fragen:Wie viel näher kannst du Gott kommen, der bereits in dir lebt? 2.Kor.13,5:„Prüft euch, ob ihr im Glauben seid,untersucht euch!Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr etwa unbewährt seid.“1.Kor.6,19: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?“Hier geht es nicht um eine Warnung oder Angstmache. Dies ist vielmehr eine Verheißung.Es ist eine Tatsache, wenn ein Mensch wiedergeboren ist. Es ist ein Bild dafür, dass es keine Barriere zwischen Gott und uns gibt. Zusammengefasst sagt Paulus: „Der Grund dafür,dass euer Verhalten sündig und falsch ist, liegt darin, dass ihr nicht verstanden habt, dass er in euch lebt. Wenn ihr das begreift, wird es euer Selbstverständnis ändern und dadurch ändert sich eure Lebensführung.
“Wenn wir denken, dass wir mehr für Gott tun müssten, um ihm näher zu kommen, verschiebt
sich der Blickwinkel auf uns.In Hebr.12,1 lesen wir jedoch, dass wir auf Jesus blicken sollen. Wer denkt, dass er etwas leisten muss, um Gott näher zu kommen, der bemüht sich und bemüht sich, um irgendwann entmutigt aufzugeben, weil er davon ausgeht, dass seine Beziehung zu Gott immer irgendwie distanziert sein wird. Damit gehen Friede, Freude und natürlich auch der Glaube an die Wirksamkeit von Gebet verloren. Ich bezeichne diesen Zustand als „Illusion einer Trennung“.
Der Teufel und die Religiösität wollen uns weismachen, dass Gott weit weg sei. „Er ist irgendwo da oben, wenn wir genug beten, genug fasten, genug arbeiten, dann könnte sich die
Kluft schließen, könnten wir ihm näher kommen.“ Das ist eine Lüge.Er ist der Freund,der uns näher ist als ein Bruder Spr.18,24.So, liebe Freunde, und solchen Gedanken bereiten wir jetzt ein Ende.

1.Wir verdienen uns die Nähe Gottes nicht.Sie ist ein Geschenk.Hebr.13,5: „Er hat gesagt:Ich will dich nicht aufgeben und dich nichtverlassen.“

2.Du bist bereits in seiner Gegenwart,durch das Blut Jesu. Hebr.10,19-20:„Da wir nun,Brüder,durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang...“

3.Es gibt keine Kluft zwischen dir und Gott. Wenn du wiedergeboren bist,bist du mit ihm vereint, eins mit ihm.1.Kor.6,17:„Wer aber dem Herrn anhängt,ist ein Geist mit ihm.“Ap.gesch.17,28: „Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Denn wir sind auch sein Geschlecht.“ In dieser Realität lebten die ersten Christen.Es gibt keine Trennung mehr. Die Sünde trennt uns von Gott, aber Jesus hat die Sünde beseitigt und uns wieder mit Gott verbunden. Die Trennung ist Vergangenheit.

4.Denke nicht mehr: „Gott ist dort, ich bin hier.“ Du musst nichts tun, um Gott in deine Situation hineinzubringen. Er ist bereits mitten drin, weil er in dir ist und du in der Situation. Phili.2,13: „Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.“

5.Fürchte kein Unglück. Ps.23,4: „Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens,fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.“

6.Weise die Lüge zurück, dass Gott oder sein Segen irgendwo weit weg sei. Mark.4,20:„Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig-und eines sechzig-und eines hundertfach.“ Diese Wahrheit musst du annehmen. Es existiert keine Kluft. Wir werden das Thema morgen noch einmal aufgreifen, da es noch vieles mehr dazu zu sagen gibt.

Heute denke bereits so und sprich es aus:
Ich bin nicht mehr von Gott getrennt.Ich muss mir seine Nähe nicht verdienen.Sie ist ein Geschenk. Er wird mich nie verlassen oder vernachlässigen. Ich bin in seiner Gegenwart und er ist in mir. In dieser Realität lebe ich.Ich höre auf, in meinen Gedanken eine Trennung zwischen Gott und mir zu sehen. Er ist in meinem Leben und in meiner Situation, in diesem Augenblick. Egal, wie es ringsum aussieht, ich werde mich nicht fürchten, denn er ist bei mir. Ich denke und glaube und spreche mit Rö.8,38-39: Ich bin überzeugt,dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf mich wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, meinem Herrn.“

Zuletzt bearbeitet am 22.02.10 um 12:41 Uhr von Stefanie.


Tag 26: Gott ist weit weg

Heute schließen wir an das an, was wir gestern betrachtet haben.Erinnere dich an die listige
Schlange aus 1.Mose 3.Gedanken können uns zu Fall bringen, und oft sind sie sehr listig.Wir müssen es nicht nur lernen, zwischen falsch und richtig zu unterscheiden, sondern auch zwischen richtig und fast richtig.Es ist fast richtig, Gott darum zu bitten, dass er herabkommt und uns hilft. Es klingt heilig. Es klingt demütig. Aber wirkliche Befreiung erleben wir dann, wenn wir entdecken, dass er bereits hier ist.Wir wollen von dem Gedanken fasten, der uns weismacht, dass Gott weit von uns entfernt wäre. Gott ist nicht nur mit uns und für uns,er ist auch in uns.

„Emanuel“ bedeutet „Gott mit uns“. Als Jesus kam, beendete er die Trennung zwischen Gott und Mensch. Dieses Geheimnis werden wir vermutlich nicht völlig begreifen,bis wir im Himmel sind. Kolosser 1,27 drückt es so aus: „Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ Es ist fast richtig, wenn wir glauben, dass wir durch ein heiligeres Leben Gott näher kommen. Doch der Abstand zwischen Gott und uns ist ein Mythos, eine Illusion. Der Teufel möchte uns bezüglich unserer Verbindung mit Gott gerne so ahnungslos wie möglich haben.Es ist wahr,was in Jesaja 59,2 steht: „Eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch
verhüllt“.Aber Jesus hat die Sünde durch sein Blut entfernt. Daher ist die Trennung nicht mehr vorhanden,sobald jemand von neuem geboren wird.

Wenn wir das nicht verstehen, fühlen wir uns weit entfernt von Gott und bleiben in unseren Bindungen stecken. Obwohl wir manchmal das Gefühl haben, er sei weit weg, stimmt das trotzdem nicht. Er ist hier. Er ist in uns.Wir wollen heute die fast richtigen Gedanken durch das richtige Denken ersetzen.Psalm 46,2: „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden“.Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Warst du jemals in Nöten? Na sicher! Aber beachte: Er ist immer gegenwärtig. Und er ist die Hilfe in schwierigen Zeiten. Es ist seine Allgegenwart,die unsere Hilfe ausmacht.Nimm ihn beim Wort. Jesus sagte in Matthäus 28,20: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters“. Diesen Satz kann man nicht falsch auslegen. „Ich bin bei euch...“ - das wärmt unser Herz und tröstet uns.Christsein ist kein Leben der Errungenschaften, sondern der Erkenntnis. Paulus schreibt in Philemon 6: „...dass die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Erkenntnis alles Guten, das in uns im Hinblick auf Christus ist“. Viele Menschen stellen alles Mögliche an, um in Gottes Gegenwart zu kommen und seinen Segen zu erleben. Aber die Bibel ist eindeutig: Wir müssen verstehen und anerkennen, dass er bereits in uns ist. Seine Gaben sind bereits in uns. Dadurch bekommen wir eine Kraft, die weder Geld noch Religion uns
beschaffen können. Durch diese Erkenntnis wird unser Glaube wirksam. Erkenne und anerkenne,dass er mit seinen Gaben in dir Wohnung genommen hat.

Christsein heißt nicht, dass wir „Gott finden“. Vielmehr kam er und fand uns, schloss uns in
die Arme. Er vergoss sein Blut, um unsere Ungerechtigkeit wegzuwaschen, und er gab uns
seinen Heiligen Geist. So lebt er in jedem Menschen, der Jesus Christus als Herrn angenommen
hat.Römer 8,11: „Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat,in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes“.Verbanne jeden Gedanken, der sagt: Gott, komm herab und hilf mir. Er ist bereits gekommen.
Er hat bereits seinen Geist gesandt. Unser Kampf dreht sich darum, das zu glauben,auch wenn wir es nicht fühlen. Er ist in dir!Wir leben nicht für Gott, sondern wir leben aus Gott. Galater 2,20: „...und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“.David meint in Ps. 139,7-9: „Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da. Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am
äußersten Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen“.

Denke so und sprich es aus:
„Ich entscheide mich heute, den Gedanken zu verwerfen, ich sei auf irgendeine Weise von Gott getrennt.Er ist meine allgegenwärtige Hilfe in meinen Nöten. Er ist mein Rettungsboot. Ich finde Frieden,weil ich weiß, dass ich in ihm geborgen bin.Ich anerkenne,dass Gott bereits in mir wohnt. Dadurch wird mein Glaube wirksam. Er hat mich gefunden und seinen Geist in mich gegeben. Der gleiche Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt jetzt in mir.Gott ist nicht weit weg. Er ist gerade jetzt genau hier bei mir. Ich bin von seiner Liebe umgeben und in seiner Gegenwart geborgen. Daher fürchte ich mich nicht. Er ist mein Schild,meine Zuflucht, meine Hilfe in diesem Moment.Ich versuche nicht mehr, für Gott zu leben, sondern ich lebe aus ihm. Seine Kraft ist in mir.Seine Gegenwart ist in mir. Und nichts kann mich jemals von der Liebe Gottes trennen, die
mir in meinem Herrn Jesus Christus geschenkt wurde.“

Zuletzt bearbeitet am 23.02.10 um 10:54 Uhr von Stefanie.


Tag 27: Ich bin allein in diesem Sturm

Beim Fasten von falschen Denkmustern unterschei- den wir nicht nur zwischen falsch und richtig, sondern auch zwischen richtig und fast richtig. Es gibt vieles,was wir glauben,obwohl es nur fast richtig ist. Es ist fast richtig, dass wir uns in die Gegenwart Gottes begeben können,indem wir mit ganzem Herzen anbeten. Manche Pastoren fordern sogar die Gemeinde auf: „Lasst und in seine Gegenwart durchbrechen!“ Aber wir sind bereits in seiner Gegenwart,weil wir durch den Vorhang gegangen sind,der uns vom Allerheiligsten trennte. Durch den Leib und das Blut Jesu Christi wurde dieser Vorhang zerrissen Hebr.10,19-20.
Wir stehen jetzt freimütig in seiner Gegenwart, ohne Schuld,ohne Verdammnis,ohne Trennung von ihm.

Wir bauen auf dem auf, was wir in den letzten Tagen behandelt haben und fasten heute von dem Gedanken:„Ich stehe alleine da. Wo ist Gott, wenn ich ihn am dringendsten brauche?“Als die Jünger auf dem Weg über einen See waren Mark.4,36-40, wurden sie von einem Sturm überwältigt,der ihr Boot traf. Sie nahmen an, dass sie umkommen würden. Sie fürchteten um ihr Leben und kämpften verzweifelt mit den Wassermassen. Kennst du solche
Stürme? Kennst du es, wenn das Wasser über dir zusammenschlägt,du keinen Rat mehr weißt und völlig hilflos bist?Du schreist:„Herr,wo bist du? Kümmert es dich nicht?“Die Jünger hatten angesichts des Sturmes ein Detail vergessen... Jesus war mit ihnen im Boot! Es gibt nichts Wertvolleres als seine Gegenwart!Wir wollen diese Gedanken überwinden, alleine und ohne Hilfe im Sturm zu sein.Er ist mit dir im Boot.In Mark.4, 36-40 schlief Jesus. Mich fragte mal jemand: „Wie wecken wir Jesus auf, wenn er mitten im Sturm schläft?“ Ich antwortete: „Weck ihn nicht auf. Ruhe mit ihm!“Wenn er nicht besorgt ist, brauchen wir ebenfalls nicht verzweifeln. Seine Gegenwart
stillte damals den Sturm, und so ist es noch heute.Die Jünger mussten nicht Jesus wecken, sondern die Tatsache begreifen, dass er da war.
Wenn du weißt, dass er bei dir ist, gibt es keinen Grund zur Furcht.Ps.23,4:„Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens,fürchte ich kein Unheil,denn du bist bei mir;dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.“Großes Wunder: Jesus stillte den Sturm. Größeres Wunder: Jesus konnte mitten im Sturm schlafen.Wenn du weißt,dass er bei dir im Boot ist, bekommst du übernatürlichen Frieden.

Einen Sturm stillen, das ist großartig. Mitten im Sturm Frieden haben, das ist noch großartiger.
Verwechsle nicht Feuer in deinem Leben mit der Abwesenheit Gottes.In Daniel 3,22-25 war Jesus der vierte Mann,seine Gegenwart wirkte mitten im Feuer. Auch wenn du seine Gegenwart nicht fühlst heißt das nicht,dass er abwesend wäre.Glaube,dass er bei dir ist,und deine Situation wird sich durch seine Gegenwart verändern.Ps.91,10:„Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen“.Beachte,dass er seinem Engel deinetwegen einen Auftrag gibt.Es gibt viele Engel,die mit unserem Leben zu tun haben, aber etwas ist noch viel wichtiger:JesusChristus. Er ist Herr, und er kümmert sich um dich.

Denke so und sprich es aus:
„Es gibt nichts Größeres als die Gegenwart Gottes, und seine Gegenwart ist bei mir und in
mir. So sicher, wie er mit Mose war, ist er mit mir. Ich versuche nicht, in Gottes Gegenwart hineinzukommen. Ich bin bereits in seiner Gegenwart,durch das Blut Jesu. Er ist in meinem Boot, hier bei mir, und nicht irgendwo weit weg.
Ich mache mir seine Anwesenheit bewusst. Es existiert keine Trennung.Ich kann mit ihm ruhen, mitten in all den Stürmen.Ich kann mit ihm durch jedes Feuer gehen.Ich fürchte mich nicht, weil er bei mir ist.“


Tag 28: Es ist so schwer

Erstaunliche Berichte erreichen mich von Menschen, die das Fasten von falschen Gedanken
mitmachen.Eine Frau schrieb,dass ihre Kinder nach einiger Zeit fragten: „Wer bist du, und was hast du mit unserer Mutter angestellt?“Sie erklärten ihr:„Du schreist uns nicht mehr an.Du wirst nicht mehr wütend. Du isst weniger. Du bist jemand anderes.“Was wir hier praktizieren, ist in der Tat eine Revolution von innen nach außen. Heute fasten wir von dem Gedanken: „Es ist so schwer.“
Manche Menschen unternehmen noch nicht einmal den Versuch, bestimmte Dinge zu tun,weil sie sich mit solchen Gedanken geprägt und blockiert haben. So bringt man sich um den Sieg, bevor man es überhaupt versucht hat. Von diesem Denken wollen wir Abstand nehmen.

1.Mache dir klar,dass du mit dem Herrn zusammen im Joch bist. Viele Christen finden das Leben so schwierig, weil sie alles alleine tun.Das Christenleben ist aber ganz anders gemeint.Wir sollen mit Jesus durch das Joch verbunden sein. Er sagte: „Kommt her zu mir,alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch,und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig,und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen“ Matt.11,28-29

2.Manche Dinge sind zu schwer für deine eigene Stärke, aber Gott würde nichts von uns erwarten, wofür er uns nicht die notwendige Kraft gibt.
1.Kor.10,12-13 Seine Gnade reicht auch für dich völlig aus.2.Kor.12,9

3.Vergiss nicht,dass wir eins mit ihm sind.
2.Kor.13,5:„Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist?“Er ist in dir, deshalb steht er genau den Schwierigkeiten gegen- über,die du vor dir siehst.Dein Problem ist sein Problem.Deine Herausforderung ist seine Heraus- forderung.Deine Schulden sind seine Schulden.

4.Beschäftige dich mit Gottes Charakter und seinen Fähigkeiten.Jer.32,17:„Siehe,du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: Kein Ding ist dir unmöglich.“Es gibt nichts, was er nicht tun könnte.

5.Matt.19,26:„Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“

6.Konzentriere dich nicht darauf,etwas„für Jesus“ zu tun,sondern tue alles „in Jesus“.Gal.2,20: „...und nicht mehr lebe ich,sondern Christus lebt in mir...“ Was für den Menschen zu schwer und unmöglich ist, fällt Gott leicht. Der Gott, der Unmögliches möglich macht, lebt in dir.

Denke so und sprich es aus:
Ich stehe den Schwierigkeiten und Herausforderungen in meinem Leben nicht alleine gegenüber.Ich bin mit Jesus durch das Joch verbunden, und sein Joch ist leicht, seine Last ist nicht schwer.Der Heilige Geist ist mein Helfer.Er lebt in mir,gibt mir seine Kraft, ermutigt mich, stärkt mich.Gott weiß, was ich durchmache, und er hat mir die Kraft und die Gnade gegeben, es zu schaffen. Ich stehe in einem Bund mit Gott,daher sind meine Kämpfe seine Kämpfe.Nichts ist für ihn zu schwer und alles ist mir möglich, weil ich an ihn glaube. Ich lebe aus der Kraft, die er in mich hineinlegt. In Christus kann ich buchstäblich alles schaffen.“


Tag 29: Gott ist wütend auf mich

Viele Menschen glauben, dass Gott zornig auf sie sei, dass ihnen schlimme Dinge widerfahren,weil Gott sie bestrafen will.Oder,etwas abgemildert, dass Gott zwar nicht grundsätzlich erzürnt wäre, aber andererseits auch nicht aktiv helfen will.
Von solchen Gedanken fasten wir heute. Falsche Denkweisen werden von unserem Fleisch oder vom Teufel dazu gebraucht,unseren Glauben zu unter-graben. Wenn du glaubst,Gott sei wütend auf dich, wirst du kaum erwarten, dass er dich segnet. Wir wollen diesen Gedanken mit dem Schwert des Wortes Gottes ausmerzen.Gott ist nicht zornig auf dich. Er ist verrückt nach dir. (Das Wortspiel im Englischen lässt sich nicht verlustfrei ins Deutsche übertragen: „God is not mad at you. He is mad about you.“)

Als ich vor 15 Jahren meinen Dienst begann, fing ich an, das zu sagen, und ich werde es weiterhin
glauben!Wenn du das annimmst, wirst du Vertrauen, Hoffnung und Frieden bekommen,und wer würde das nicht wollen? Ich weiß, dass die Aussage stimmt, weil ich in Röm.8,37 lese, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann. Uns wurde vergeben 1.Joh.1,9 und wir werden geliebt 1.Joh.4,10.Denke diesen neuen Gedanken: Gott liebt mich genauso, wie er Jesus liebt! In Joh.17,23 sagt Jesus zum Vater: „...damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“ Welche eine erstaunliche Wahrheit. Gott liebt dich genauso,wie er Jesus liebt! Und wie könnte Gott sauer auf Jesus sein?Er hat ständig gute Gedanken über dich. Ps.139,17-18:„Für mich aber - wie kostbar sind deine Gedanken, o Gott! Wie gewaltig sind ihre Summen! Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand. Ich erwache und bin noch bei dir.“Was Gott zu Jesus sagte,gilt auch dir. 1.Joh.4,16:„Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe,die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“

Diese wunderbare Wahrheit lässt sich nicht aus der Welt schaffen.Gott liebt Jesus nicht halbherzig,also liebt er auch dich nicht mit Einschränkungen.Es gibt nichts, was Gott dir vorenthalten will.Röm.8,32: „Er,der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont,sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht
auch alles schenken?“Du wirst nicht verdammt. Röm.8,1:„Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die,die in Christus Jesus sind“ Verdammnis ist der Ausdruck höchster Missbilligung. Gott nimmt dich jedoch uneingeschränkt an, wegen deines Glaubens an Jesus Christus - nicht wegen der
Leistungen, die du vollbringst. Gottes Liebe für dich ist unwandelbar.5.Mo.7,8 zeigt uns,dass er uns mit ewiger Liebe liebt.Sie kann nicht aufge- halten werden,nicht schwinden und nicht enden.

Denke so und sprich es aus:
„Gott ist nicht wütend auf mich. Er ist verrückt nach mir.Es liebt mich genauso wie Jesus. Er hat kostbare Gedanken über mich.Ich bin sein gelieb- tes Kind und er ist mein geliebter Vater.Gott will mir nichts vorenthalten. Er hat sein bestes für mich gegeben, warum sollte er dann andere Dinge zurückhalten?Ich weigere mich, verdammt zu sein. Mir wurde vergeben. Ich weise den Gedanken zurück,dass Gott wütend auf mich wäre. Er ist für mich, nicht gegen mich. Seine Liebe für mich kann nicht enden.

Zuletzt bearbeitet am 26.02.10 um 09:43 Uhr von Stefanie.


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