Forum: Lebendiges Christsein
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Thema: Gedankendiät
Tag 10: So bin ich nun mal
Heute fasten wir von dem Gedanken, der ausdrückt, „so bin ich eben“. Einer der Umstände,die uns begrenzen und immer wieder verlieren lassen, ist die Meinung, die wir über uns selbst haben. Nach und nach formt das, was andere Menschen von uns halten, unseren eigenen Blick auf unsere Persönlichkeit und unsere Fähigkeiten.„Er ist scheu. Sie ist störrisch.Er macht große Worte. Sie ist keine große Leuchte...“Oft genug lebt jemand schließlich entsprechend der Meinungen und Erwartungen seiner Umgebung,weil sie ihn irgendwie geprägt haben.Oder wir empfinden in etwa:„Ich werde immer nu durchschnittlich sein. Ich werde mein Übergewicht nie los. Ich bin nicht in der Lage,mehr als soundsoviel Euro zu verdienen...“ Wir begrenzen uns selbst durch unsere solchermaßen angenommenen Erwartungen an die eigene Person.Heute brechen wir aus diesen Grenzen aus und sprengen die Fesseln, die wir uns selbst oder die andere uns angelegt haben. Vielleicht hast du bisher so empfunden, aber du bist nicht so!
Gott ist der Töpfer und wir sind der Ton (Jeremia 18,1-6).Er arbeitet an dir, um dich in die Form zu bringen, die ihm vorschwebt. Vertraue dem Künstler,dass er ein Meisterwerk schaffen wird. Sei flexibel und formbar für ihn. Betrachte dich als ein gutes Gefäß, das gerade hergestellt wird.
Phi.1,6:„Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der,der ein gutes Werk in euch angefangen hat,es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.“ Halte dich zurück, was das Urteil von anderen über dich und deine Selbstbetrachtung betrifft. Urteile nicht vorzeitig über deine Möglichkeiten und dein Potential.Gott wirft dich nicht fort, er gibt dich niemals auf! Jeremia 18, 4: „Und das Gefäß, das er aus dem Ton machte, missriet in der Hand des Töpfers. Und er machte wieder ein anderes Gefäß daraus, wie es in den Augen des Töpfers recht war zu tun.“
Du änderst dich bereits, während du diese Zeilen liest!Egal,welche Fehler du hast,sie sind nicht zwangsläufig das letzte KapitelDu befindest dich im Prozess der Umwandlung in das Bild Jesu(Rö.8,29).
Denke so und sprich es aus:
Ich kann mich unbegrenzt entwickeln undmverändern.
Ich kann unbegrenzt wachsen und reifen.Ich bin, was Gott sagt dass ich es sei. Er hat ein gutes Werk in mir begonnen, und er wird es vollenden. er macht etwas Gutes aus mir.Ich bin sein Kunstwerk.Ich bin nicht gefesselt durch meine Schwachpunkte und frühere Begrenzungen.Jeder Tag, jeder Augenblick meines Lebens macht mich ihm ähnlicher.“
Zuletzt bearbeitet am 06.02.10 um 09:43 Uhr von Stefanie.
Tag 11: Mach dir keine großen Hoffnungen
Ich hoffe,dass du bereits ein Muster des positiven, biblischen Denkens in deiner Gedankenwelt entdecken kannst, das an die Stelle des negativen, unbiblischen Denkens tritt. Dazu soll diese Serie dienen: Lange geglaubte Lügen werden durch Wahrheiten ersetzt.Unsere Denkweise beeinflusst unsere Erwartungen und unser Handeln. Unser Leben zieht wie ein Magnet die Dinge an, mit denen unser Geist angefüllt ist.
Heute fasten wir von dem Gedanken, der uns sagt: „Mach dir keine große Hoffnung“.Diese Denkweise hat sich fast unbemerkt in unsere Köpfe geschlichen. Wir sind durch Zweifel und Unglaube darauf trainiert, unsere Erwartungen herabzu- schrauben, um uns mit Durchschnittlichkeit und den Status Quo abfinden zu können.Hoffnung bedeutet, aufzuschauen, Erwartungen zu haben. Hoffnung ist Leben. Hoffnung ist wie Sauerstoff, wie Licht in einer finsteren und negativen Welt.„Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank“, heißt es in Sprüche13,12. Es steckt viel Wahrheit in diesem Satz. Wenn die Hoffnung beiseite geschoben wird, macht das unser Herz krank. Wenn unsere Hoffnungen zertreten werden, wird unser herz krank. Vor allem aber wird dein Herz krank, wenn du aufhörst, zu hoffen. Hoffnung heilt!
Lasst uns von diesem Gedanken fasten und ihn durch diese Denkweise ersetzen:
Bau deine Hoffnung auf. Egal, wie die Umstände aussehen. „Damit sie auf Gott ihr Vertrauen
setzten...“ (Psalm 78, 7)Erhalte deine Hoffnung aufrecht. „Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat,reinigt sich selbst,wie er rein ist“(1.Joh3,3
Wenn nichts geschieht,hoffe um so mehr. Betrachte die Tatsache, dass du keinen Erfolg siehst, als Anlass, die Hoffnung in deinem Herzen am Leben zu erhalten.Was du bereits sehen kannst,darauf brauchst du ja nicht mehr hoffen.Das,was du noch nicht siehst, ist Anlass zur Hoffnung.
Ergreife Glauben.Glaube und Hoffnung sind zweierlei. Glaube kann nicht hinauszögert werden.
Glaube ist eine handfeste Kraft. Glaube ist das Wesentliche. Wenn du Glauben anwendest,kann niemand dir erzählen, dass Gottes Verheißung sich nicht erfüllen wird. Alle Furcht und Zweifel weichen zurück, du wirst durch und durch von Gottes Zusage für dein Leben überzeugt sein. Kein auf und ab,sondern ein Wissen um seine Gegenwart. Glaube wird jegliche Gegner überwinden. Glaube ist die Erfüllung unserer Hoffnung, sie ist der Lebensbaum.Hoffnung entsteht durch die Heilige Schrift: „Denn alles, was früher geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung
der Schriften die Hoffnung haben“ (Römer 15, 4). Der Glaube ebenso: „Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi“ (Römer 10, 17).
Beschäftige dich gedanklich mit der Liebe Gottes. Hoffnung, die nicht hinausgezögert oder
enttäuscht wird, stammt aus der Liebe. „Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden,
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns
gegeben worden ist“ (Römer 5, 15).Befreie dich von Menschen, die dir einen Gefallen tun wollen, indem sie deine Erwartungen „managen“ oder dich vor Enttäuschungen bewahren. Umgib dich mit hoffnungsvollen Menschen,die voller Erwartungen sind.
Denke so und sprich es aus:
„Meine Hoffnung ist hoch. Ich vernichte die Neigung in mir, Erwartungen herabzuschrauben.
Ich weigere mich, den Rat anderer anzunehmen, mir keine Hoffnungen zu machen. Ich mache mir jetzt Hoffnungen und ich erhalte sie lebendig. Ich erwarte heute, dass Gottes Verheißung in meinem Leben sich erfüllt. Ich erwarte, dass meiner Familie und mir Gutes begegnet,zu Hause, in meiner Gemeinde,bezüglich meiner Arbeit, körperlich und finanziell.
Zuletzt bearbeitet am 06.02.10 um 09:50 Uhr von Stefanie.
Tag 12: Ich bin nicht so klug
Der Gedanke, von dem wir heute fasten, lautet: „Ich bin nicht so klug“. (Ich bin wohl zu
dumm... Alle anderen kriegen das auf die Reihe, aber nicht ich...)Mancher hält dieses Thema vielleicht für nicht so wichtig, aber wir sollten uns hierbei nicht täuschen lassen.Dieser Gedanke prägt unser Denken und begrenzt unsereFähigkeiten und unseren Einfluss. Der Teufel benutzt auch diesen Gedanken, damit wir uns minderwertig
vorkommen.Die meisten Mitarbeiter in Medien und Instituten der höheren Bildung sind nicht so klug, wie sie vielleicht meinen. Wer versteht wirklich, was beispielsweise die Medien über Politik, Wirtschaft oder das Gesundheitswesen verbreiten? Oft genug verstehen nicht einmal die Journalisten,was sie von sich geben. Die Systeme dieser Welt sind darauf ausgerichtet, dass man
das Gefühl bekommt, nicht genug Wissen zu besitzen, um wirklich etwas zu begreifen. So
bleiben wir abhängig von dem, was die Fachleute uns sagen und verkünden.Sie diktieren,was wir tun, denken und empfinden sollen.
Wenn du ein wiedergeborener Christ bist, dann bist du geistvoll. Du hast den Geist Christi!
Sein Geist ist viel klüger als der des klügsten Geschäftsmannes,Lehrers,Politikers oder Medien- machers dieser Welt. Und sein Geist ist in dir!
Wir wollen von dem Gedanken „ich bin nicht klug genug“ Abstand nehmen. Wir geben ihn von heute an für den Rest unseres Lebens auf.Wir ersetzen ihn so: Du hast den Geist Christi (1. Korinther 2, 14-15). Du besitzt die Fähigkeit,Dinge so zu betrachten, wie Gott sie sieht, zu verstehen, was er versteht und Entscheidungen zu treffen, die seine in deiner Lage wären. Höre gegenteiligen Gedanken nicht mehr zu.
Erwarte heute Weisheit. „Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der
allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im
Glauben, ohne irgend zu zweifeln.“ (Jakobus 1, 5-6) Psalm 16, 7: „Ich preise den HERRN, der mich beraten hat,selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren.“ (Die Nieren galten als Innerstes des Menschen und Sitz des Gewissens.)Du bist so klug, mein Freund, dass dein Innerstes dich sogar lehrt, während du schläfst.Wenn du dir dümmer oder weniger gebildet vorkommst als die Bildungs- elite,dann denke daran: „Er fängt die Weisen in ihrer Klugheit, und der Rat der Hinterlistigen überstürzt sich“(Hiob 5, 13).
Denke und rede nicht mehr klein.Du bist nach dem Bild Gottes geschaffen, mit seiner Intelligenz,
seiner Klugheit und seinem Verständnis.
Denke so und sprich es aus:
„Ich habe den Geist Christi. Ich denke seine Gedanken und verstehe seine Wege.Ich werde mich nie wieder dem Gedanken unterwerfen, ich sei zu dumm oder ich könne etwas nicht begreifen. Ich bin klug und ich kann es begreifen.Ich erwarte heute Weisheit und ich erwarte,dass mein Innerstes mich nachts lehrt. Ich treffe weise und intelligente Entscheidungen.Ich werde nie wieder von der Bildungselite eingeschüchtert sein. Ich bin nach Gottes Bild geschaffen und erfüllt mit seiner Klugheit und seinem Verständnis.
Tag 13: Die Opfer-Mentalität
Ich freue mich, dass wir diese Reise gemeinsam unternehmen. Wir nehmen an einer Revolution
teil - von innen nach außen. Unser Leben wird nicht dadurch besser,dass sich äußere Umstände ändern. Wir verändern das Leben von innen heraus. Daher ist diese tägliche Begegnung so wichtig,und dass du dir die Zeit nimmst, jeweils den ganzen Beitrag zu lesen.Ich bin überzeugt,dass du in ein erfülltes Leben in Gottes Verheißungen hinein- finden wirst,wenn du die 40 Tage des Fastens von falschem Denken mitmachst.Wenn jemand vom Essen fastet,dann wirkt sich das auf den ganzen Tages- ablauf aus.Genauso soll unser Fasten von schäd-lichen Gedanken deinen ganzen Tag prägen. Wer „das Gesetz Gottes nicht von seinem Mund weichen lässt, Tag und Nacht darüber nachsinnt, damit er darauf achtest,nach alledem zu handeln,was darin geschrieben ist;dann wird er auf seinen Wegen zum Ziel gelangen, und Erfolg haben“, lesen wir in Josua 1,8.Gottes kreative Kraft und seine Energie entfalten sich durch die Beschäftigung mit seinem Wort in unserem Gedankenleben.
Heute fasten wir von der Opfer-Mentalität
Dazu gehören solche Gedanken: „Die anderen sind schuld.Ich wurde falsch behandelt.Wenn man mich in Ruhe ließe,könnte ich es schaffen.Die Regierung ist schuld. Ich bin so erzogen worden. Es liegt ja nicht an mir...“Viktor Frankl überlebte das KZ Auschwitz,indem er letztendliche Freiheit als Möglichkeit definierte,„die innere Einstellung unter jeglichen gegebenen Umständen selbst zu bestimmen.“Das schlimmste Gefängnis der Welt ist jenes, in das wir uns selbst sperren - in unserem Geist. Denkweisen wie die Mentalität eines Opfers berauben uns der Macht, die Gott uns
gegeben hat, um in unserem Leben erfolgreich zu bestimmen und zu siegen.
Wir müssen diesen Gedankengang sorgfältig
entwaffnen,und zwar mit diesen Schritten:Niemand kann dich in deiner gegenwärtigen Situation fesseln als nur du selbst.Wir müssen heute damit anfangen, unsere Verantwortung zu akzeptieren, als Sieger zu leben anstatt Besiegte zu bleiben.
Menschen mögen etwas damit zu tun gehabt haben, wie du in die jeweilige Situation geraten bist. Aber die Entscheidung,dort zu verharren oder nicht,liegt nur bei dir.Die Opfer-Mentalität endet dort, wo wir die volle Verantwortung für unsere Einstellung und Zielrichtung des Lebens übernehmen. „Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse ... so wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen,indem du den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm
anhängst!“heißt es in 5.Mose 30,15-19.Bitte den Heiligen Geist um seine Hilfe.Volle Verantwortung heißt nicht, dass wir alleine dastehen.Gott steht uns zur Seite und er wird uns beistehen.Es ist normal, nach Hilfe zu suchen,aber wir sollten sie von Gott statt von Menschen erwarten.In Joh.16,13 wird der Heilige Geist „unser Helfer“ genannt, und wenn wir seine Hilfe haben,brauchen wir niemandem mehr für irgendetwas die Schuld geben. Wir beschuldigen andere, wenn wir hilflos sind,
aber wir sind nicht ohne Hilfe!
Begreife, dass in dem Wort „Verantwortung“ die Wurzel„Antwort“steckt. Wir sind vielleicht nicht in der Lage, alles zu kontrollieren, was andere uns antun,aber unsere Antwort können wir bestimmen. In unserer Antwort liegt die Freiheit und unser Reifeprozess.Gib deine Macht nicht ab. Wenn wir anderen erlauben, unsere Antwort zu bestimmen, dann geben wir unsere Macht über Sieg, Gesundheit und Erfolg auf.Wir besitzen die Macht, uns zu entscheiden,zu vergeben,uns aufzurappeln, alles zu überwinden. Wenn wir andere beschuldigen,
geben wir diese Macht aus der Hand.
Setze ein, was Gott dir gegeben hat. In einem Gleichnis tadelt der Herr seinen Diener: „So
solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben,und wenn ich kam,hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten“weil der Diener eineanvertrauten Mittel vergraben hatte(Matt.25,24-27).Der Diener verlor alles, weil er eine Opfer-Mentalität hatte, voller Furcht und Vorbehalte war.
Denke so und sprich es aus:
„Niemand kann mich am Boden festhalten.Ich bin kein Opfer. Ich bin ein Sieger. Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Antworten auf Umstände im Leben, für meine Einstellung und meine Entscheidungen.Gott legt mir „das Leben und das Gute, den Tod und das Böse“ vor, er gibt mir die Entscheidungsgewalt.Ich wähle das Gute und das Leben.Heiliger Geist,ich bitte dich um Hilfe. Du lebst in mir und du bist mein Helfer. Ich weigere mich, meine Macht aufzugeben, indem ich anderen die Schuld zuschiebe.Ich entscheide mich, auf das Leben mit dem Wort Gottes zu reagieren.
Ich übernehme die Verantwortung für meine Gedanken, mein Handeln und meine Reaktionen.
Ich verwerfe die Vorstellung, dass andere an meiner Situation schuld sind. Ich bin ein Überwinder. Ich bin mehr als ein Überwinder (Römer 8, 37) durch die große Liebe Gottes.“
Tag 14: Es bringt ja doch nichts
Heute fasten wir von dem Gedanken, der ungefähr so lautet: „Es bringt ja doch nichts. Ich
kann es auch gleich bleiben lassen. Bei mir funktioniert das nicht...“Das sind falsche Gedanken, eine Denkweise, die dich in der Niederlage festhält. Mancher denkt so lange in dieser Richtung, bis es eine Krankheit wird. Sieger denken nicht so, und die Menschen wollen auch niemanden um sich haben, der solch ein miesmachendes Denkmuster pflegt.
Überwinde heute diese Gedanken mit folgenden Schritten:
Schließe eine Partnerschaft mit Gott, dann kannst du nicht verlieren. „Wenn nicht der HERR für uns gewesen wäre, als Menschen gegen uns aufstanden, dann hätten sie uns lebendig verschlungen.“ Das ist nicht religiös, sondern simple Logik. Du kannst nicht verlieren, wenn du mit dem Herrn zusammen gehst und dir dessen bewusst bist.
Begreife das Problem als Gelegenheit, einen Sieg zu erringen.Wenn etwas schief geht,wenn das Geld knapp ist, wenn du die Arbeitsstelle verlierst, dann schau nach der Ursache aus und überwinde sie. So wie Kaleb in 4.Mose 13,30:„Lasst uns nur hinaufziehen und das Land in Besitz nehmen, denn wir werden es gewiss bezwingen!“
Erwirb Weisheit. Sprüche 3, 15: „Kostbarer ist sie (die Weisheit) als Korallen, und alle deine
Kleinode kommen an Wert ihr nicht gleich.“ Bitte darum,und Gott wird sie dir auf jeden Fall geben. Betrachte mit dieser Weisheit, was du hast, und setze es ein.Es funktioniert auch bei dir! Du bist nicht aus den Verheißungen ausgeschlossen. Jesus sagte in Markus 11, 23: „Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins
Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben,dass geschieht,was er sagt, dem wird es werden.“Denke diese wunderbare Verheißung und glaube dieser wunderbaren Verheißung.
Warte nicht mehr auf eine passende Gelegenheit. Hör auf,zu denken,du hättest weniger Voraus- setzungen als andere. Kämpfe den Kampf des Glaubens und gib nicht auf,bis sich die Gelegen- heit zum Sieg offenbart. Handle so, unabhängig von deinen Gefühlen.
Denke so und sprich es aus:
„Ich gebe es auf, aufzugeben. Ich bin ein Partner Gottes. Er ist auf meiner Seite. Daher kann
ich nicht scheitern.Meine Probleme überwinden nicht mich, sondern ich besiege sie fast nebenbei, weil ich den Geist der Kraft und der Vollmacht habe.Ich werde jeden Aspekt meiner Probleme überwinden, und zwar auf jeden Fall. Gott gibt mir Weisheit, und das ist ein wahrer Schatz. Es funktioniert auch bei mir! Es funktioniert für jeden, der glaubt und nicht zweifelt in seinem Herzen. Ich bin ein Gläubiger, kein Zweifler.Es ergeben sich Gelegenheiten, weil ich damit rechne. Ich werde nicht zurückweichen oder aufgeben, bis die von Gott geschenkte Chance zum Sieg da ist.“
Tag 15 - Mehr gibt es wohl nicht
Heute fasten wir von dem Gedanken, der ausdrückt: „Mehr gibt es wohl nicht. Ich muss mich eben mit dem abfinden,was ich habe.“Sich abfinden,das heißt, dass man etwas akzeptiert,was weder ideal noch erstrebenswert ist, weil man nicht (mehr) an etwas Besseres glaubt. Viele Menschen sind mit weniger zufrieden, als Gott für ihr Leben vorgesehen hat. Nicht etwas deshalb, weil es nicht mehr geben würde,sondern weil sie meinen, dass da nicht mehr zur Verfügung steht. Dieses Denkmuster ist deshalb so zerstörerisch, weil du das Leben so akzeptierst, wie es ist, anstatt es so zu verändern, wie du es gerne hättest.
38 Jahre lang fand sich der Gelähmte am Teich Bethesda damit ab, dass er wohl niemals geheilt würde, weil er niemanden hatte,der ihm schnell genug zum Wasser helfen konnte.(Joh.5,1-10)Er war entmutigt und niedergeschlagen,bis Jesus in seinem Leben auftauchte und ihm zeigte, dass er sich nicht mit den Umständen abfinden musste. Und das gilt auch für dich!
Wie können wir unser falsches Denken diesbezüglich ändern?
Der Wunsch, das Wollen muss da sein. Jesus sagte im Grunde genommen: „Du musst es wollen.“ Bring die Sehnsucht zurück in dein Leben. Sehnsucht, gesund zu werden, Fortschritte zu machen, in deinem Leben etwas zu erreichen.Eliminiere die Ausreden: „Niemand hilft mir; niemand versteht mich; niemand gönnt mir etwas.Ich bin wohl geschaffen, um so zu leiden.“ Solchen Gedanken befiehlst du, zu schweigen.Auch der Gelähmte dachte und redete so: „Ich habe niemanden, der mir helfen würde.“Höre auf, Ausreden zu gebrauchen.Unternimm jetzt etwas, um die Lage zu bessern. Arbeite an dir. Lerne etwas Neues. Nimm
Unterricht. Lerne eine Sprache, ein Instrument. Lass dir vom Leben nicht einreden, es gäbe nicht mehr als das, was zurzeit vorhanden ist.
Glaube an den Gott, „der über alles hinaus zu tun vermag,über die Maßen mehr,als wir erbitten oder erdenken,gemäß der Kraft,die in uns wirkt (Eph,3,20)Gib dich nicht mit weniger zufrieden als dem Besten Gottes. Finde dich nicht mit Krankheit ab. Gib dich nicht damit zufrieden, gerade so über die Runden zu kommen. Akzeptiere nicht,dass die Dinge nun mal so bleiben, wie sie sind. In Mark.10,46-52 fand sich der blinde
Bartimaeus nicht mit seiner gegenwärtigen Situation ab. Er schrie nach Jesus und wurde
geheilt.
Denke so und sprich es aus:
„Ich werde mich nie wieder mit einer mittelmäßigen, durchschnittlichen Existenz abfinden.Ich finde mich nicht damit ab, dass die Dinge nun mal so sind. Gott hat noch einiges mehr für mein Leben, und ich erwarte, dass er „über die Maßen mehr,als ich erbitte oder erdenke“für
mich tut.Ich werde großzügig denken und bitten. Dann ernte ich großzügig.Ich will mich weiterent- wickeln, gesund werden, aus meinem Leben etwas Bedeutsames machen.Ich bin keiner, der Ausreden sucht. Ich wachse täglich, füge täglich meinem Leben Wert hinzu gleichzeitig dem Leben anderer Menschen. Jesus starb, um mir Leben zu schenken: Überfließend und von bester Qualität. Eine Fülle
des Lebens, Leben, das überschwappt.“
Zuletzt bearbeitet am 10.02.10 um 10:21 Uhr von Stefanie.
Tag 16:
Gott will wohl nicht, dass das für mich gilt.
Bemerkst du, dass dein Leben sich zum Guten ändert, wie es die Bibel sagt? Durch die Erneuerung unserer Gedankenwelt werden wir verändert, wir kommen dem vollkommenen
Willen Gottes näher. Gestern haben wir den Gedanken eliminiert, es gebe wohl nicht mehr
für uns als das, was gerade zu sehen ist. Heute bauen wir darauf auf.Häufig sagt uns unser Verstand (und der Teufel), dass etwas wohl nicht Gottes Wille sein kann, wenn es nicht so läuft, wie wir es uns wünschen. „Gott will wohl nicht, dass ich das bekomme.“ Oder: „Was immer auch geschieht, es ist Gottes Wille.“
Bitte beachte, dass viele von uns überzeugt sind und theologisch wissen, dass Gottes Wille end- gültig ist. Wenn wir dann in unserem Leben feststellen, dass es Widerstand gibt und dass
Gott scheinbar untätig bleibt, neigen wir dazu, aufzugeben und den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Damit ist jetzt Schluss! Wir wollen dieses falsche Denken durch das richtige Denken ersetzen.
Der blinde Bartimäus (Markus 10) hatte von Jesus gehört,und er fing an zu rufen:„Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!“ Eine Menge Leute befahlen ihm, still zu sein, sie bedrohten
ihn sogar. Er aber rief um so lauter.Du musst damit aufhören, auf die vielen Stimmen zu hören, die dir sagen, alles müsse so bleiben wie es ist. Es gibt innere Stimmen, die sagen: „Sei still.“ Es gibt Stimmen von anderen Menschen, die dir sagen: „Gott will sicher nicht, dass du das bekommst.“Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Sage „nein!“ zu solchen Stimmen und suche weiter nach dem,was Gott in seinem Wort verheißen hat.
In Vers 48, als die Leute versuchen, Bartimäus zum Schweigen zu bringen, schrie er umso mehr! Wenn du Widerstand und Gegenwind erlebst, dann bleibe um so mehr an der Verheißung dran.
Als Jesus das Geschrei des Bartimäus hörte, blieb er stehen. (Jetzt bin ich richtig in Fahrt mit
meiner Predigt!) Wenn du nicht aufgibst, erregst du die Aufmerksamkeit Jesu!Glaube, dass Gott deine Wünsche erfüllen will, nicht nur deine Not wenden. In Vers 51 fragte Jesus: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“ (Bartimäus musste nicht sehen, um leben zu können. Er hätte wie bisher ohne sein Augenlicht existiert. Aber Jesus fragte ihn, was er wollte!) Gott wendet nicht nur unsere Not ab. Er erfüllt unsere Wünsche, wenn sie auf biblischen Verheißungen beruhen.
Entscheide dich, dass du nicht ohne Erhörung bleiben wirst. Die Frau mit den Blutungen war
sich sicher: Ich werde geheilt und ließ sich nicht von der Situation davon abbringen(Luk8).Die Mutter des besessenen Mädchens blieb dabei, dass sie erhört werden wird (Mark7). Bartimäus ließ sich nicht beirren. Du und ich - wir werden erhört werden!Wir müssen begreifen, dass unsere Akzeptanz und Tolerierung der augenblicklichen Situation die Folge der Akzeptanz dieses falschen Denkens sind: Es ist wohl nicht Gottes Wille...
Denke so und sprich es aus:
„Heute entscheide ich mich, nicht mehr auf die innere Stimme oder die Stimmen um mich herum zu hören, die mir sagen, ich müsse so bleiben wie ich bin.Ich werde nicht schweigen, wenn ich Gott darum bitte, seine Verheißungen zu erfüllen. Meine
Gebete werden weder durch Zweifel, noch durch Furcht oder Widerstand zum Schweigen gebracht!
Wenn ich das Gefühl habe,dass Gott nicht antwortet, werde ich mich an sein Wort halten:
„Rufe mich an, und ich werde antworten.“(Ps50) Gott sagt ja zu dem,was er bereits verheißen hat. Daher mache ich seine Verheißungen zu meiner Grundlage, in allen Lebensbereichen.Und ich werde nicht abgewiesen! Ich werke kein Leben in der Niederlage als unveränderlich akzeptieren.
Ich glaube, dass Gott mir geben möchte, wonach mein Herz sich sehnt, er will nicht lediglich
meinen Mangel ausfüllen. Wenn ich auf Widerstand treffe, dann antworte ich mit Ausdauer.Ich werde weder aufgeben, noch mich mit der gegenwärtigen Lage abfinden. Ich werde trotz Widerstand dranbleiben und Erhörung erleben. Ich werde keine Entmutigung,Krankheit, Armut oder Mittelmäßigkeit mehr in meinem Leben akzeptieren.
Psalm 37, 4: „Habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben,was dein Herz begehrt.“Ich werde das denken, glauben, aussprechen und erwarten, bis sich etwas zum Guten ändert.Im Namen Jesu!
Zuletzt bearbeitet am 12.02.10 um 10:40 Uhr von Stefanie.
Tag 17: Mein Einkommen setzt mir Grenzen
Heute fasten wir von dem Gedanken, unsere gegenwärtige Finanzlage würde uns einschränken.
Ich weiß, dass du zügige Veränderung sowohl bei deinem Einkommen als auch bezüglich des inneren Friedens erleben wirst, wenn du diesen Gedanken verwirfst: „Mein Einkommen setzt mir Grenzen.“
Heute geht es um eine Beschränkungs-Mentalität. Das sind solche Gedanken,die dir ständig sagen, dass du beschränkt bist, nicht genug hast, dass du glücklicher wärest oder mehr für Gott tun könntest, wenn du mehr Geld hättest.
Solche Gedanken halten uns tatsächlich davon ab, mehr zu tun und glücklicher zu werden.Sei jetzt glücklich.„Glücklich der Mann,der den HERRN fürchtet,der große Freude an seinen Geboten hat“ (Ps112:1).Wenn du denkst,dass du mehr brauchen würdest,um glücklich zu sein,programmierst du dich darauf,unglücklich zu bleiben,bis tatsäch- lich mehr da ist. Das ist eine gefährliche Einstellung. Die Wahrheit sieht so aus: Wenn du dankbar für das bist, was vorhanden ist, wirst du ein Magnet für weitere Mittel.Es wird mehr kommen.Wir müssen begreifen, dass Gott nicht von Geld abhängig ist, daher brauchen auch wir diese
Abhängigkeit nicht. Du bist nach dem Bilde Gottes geschaffen. Er hat Manna vom Himmel gegeben. Er hat Wasser aus Felsen sprudeln lassen. Er sandte Raben, um Elia zu versorgen und veranlasste eine prominente Familie, sich um Elisa zu kümmern.
Glaube an den Gott,der Ideen hat!In Spr.8 lesen wir,wie seine Weisheit uns im Leben helfen will. Wenn Gott die Fenster des Himmels öffnet, dann regnet es Ideen, nicht Geldscheine.Erwirb Weisheit. Als er von Gott nach seinem Wunsch gefragt wurde, nannte Salomo „Weisheit“.Gott war davon beeindruckt und er gab ihm nicht nur Weisheit, sondern auch Wohlstand,Macht und Antworten. Jakobus 1,8: „Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt,so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.“
Unterschätze nicht die Kraft des Vorstellungs- vermögens.In Epheser 3,20 ist die Rede davon,dass Gott mehr zu geben vermag, als wir erbitten oder erdenken. Beachte, dass du sowohl erbitten als auch erdenken -Vorstellungen entwickeln - kannst. Du kannst und du darfst! Erwarte einen offenen Himmel.Als Gott vom offenen Himmel sprach,ging es nicht darum,dass er uns Geld in den Schoß werfen würde. Im Himmel gibt es ganz andere Schätze als unsere Zahlungsmittel. Erwarte das Eingreifen von Engeln,Weisheit,Ideen,Hoffnung,Worte der Erkennt- nis und vieles mehr.Entwickle ein Bewusstsein der Versorgung, nicht des Mangels. Richte deine Gedanken darauf aus, dass Gott versorgen wird. Denke über seine Großzügigkeit und seine Möglichkeiten nach, anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du brauchst, was du nicht hast. Immer,wenn wir Gott etwas Wertvolles geben, beweisen wir, dass wir ein Bewusstsein der Versorgung haben, anstatt um Geld besorgt zu sein.
Denke so und sprich es aus:
„Ich fürchte, ehre und respektiere Gott, daher bin ich jetzt glücklich. Ich benötige nichts zusätzlich,um glücklich zu sein. Ich bin bereits glücklich. Dieses Glücklichsein wird magnetisch und ich werde mehr für meinen Lebensunterhalt empfangen.Gott kann in meinem Leben wirken, unabhängig von der finanziellen Lage.Er ist nicht durch finanzielle Grenzen eingeengt,und ich bin es auch nicht.Als er Brot brauchte, hat er die fünf vorhandenen Brote vermehrt.Als er Geld für die Steuern brauchte,nahm er es aus dem Maul eines Fisches.Als er Wein brauchte,nahm er Wasser und verwandelte es. Ich glaube, dass Gott ein Gott der Ideen ist. Er hat mir seinen Geist gegeben, daher erwarte ich Ideen.Ideen sind mehr wert als Geld. Und ich werde ein Gefäß der gott- gegebenen Ideen sein.Ich denke weise und bitte um Weisheit.Gott gibt mir reichlich von seiner Weisheit,jedes Mal,wenn ich darum bitte.Ich werde bitten und mir vorstellen, was Gott tun kann, und er wird meine Erwartungen noch über- treffen.Ich glaube, dass in meinem Leben offener Himmel zu finden sein wird. Ich entscheide mich für ein Versorgungs-Bewusstsein anstelle der Sorge um das, was fehlt.Ich glaube, dass die Veränderung meines Denkens mich zu einem Magneten macht, der Gottes Versorgung anzieht.“
Zuletzt bearbeitet am 12.02.10 um 10:42 Uhr von Stefanie.
Tag 18: Ich würde es schaffen, wenn...
Heute fasten wir von dem Gedanken, der besagt: „Ich könnte es schaffen,wenn ich nur die
richtigen Umstände, die richtigen Menschen und die richtigen Chancen hätte.“Unfug! Und dennoch glauben viele Menschen, dass sie erfolgreich wären, wenn nur die äußeren Bedingungen anders wären.Der Umzug in eine andere Stadt,ein anderer Chef, bessere Chancen... - dann wäre der Erfolg da. Sie gebrauchen solche Gedanken als Ausreden,
warum sich nichts bessert, warum sie ihre Ziele nicht erreichen und im Leben nicht voran kommen. Diese Denkweise führt dazu, anderen die Schuld zu geben,die Umstände als Entschuldigung anzuführen, warum jemand nicht vom Fleck kommt.
Ersetze solche Denkweisen durch diese Gedanken:
Es kommt nicht auf die Umstände an, sondern auf das, was in einer Person ist, wenn es um Erfolg geht!2.Korin.4,16:„Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufge- rieben wird, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.Beachte,was Paulus hier sagt.Selbst wenn äußerlich etwas in die verkehrte Richtung läuft,kann gleichzeitig in uns etwas Gutes geschehen.Wenn äußerlich etwas daneben geht,dann schau dir an, was in dir vor sich geht. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.Lass dich Tag für Tag erneuern, fülle dich Tag für Tag mit dem Wort Gottes.Sauge die Bibel täglich auf,dann wird das, was in dir ist,die äußeren Umständeüberwinden.
Erfolg oder Niederlage hat damit zu tun, wie du denkst.In Josua1,8 heißt es:„Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen,und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist;denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.“Verstehe die Quelle des Segens. Psalm 1, 1-3: „Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum,gepflanzt an Wasserbächen,der seine Frucht bringt zu seiner Zeit,und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“
Die Wurzel des wirklichen Erfolges ist eine gesunde Seele. „Geliebter, ich wünsche, dass es
dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht“, lesen wir in 3. Joh.2
Denke an Josef... von seinen Brüdern in einen Brunnen geworfen und in die Sklaverei verkauft.
„Der HERR aber war mit Josef, und er war ein Mann, dem alles gelang; und er blieb im Haus seines ägyptischen Herrn.(1.Mose39,2) Obwohl die äußeren Umstände fürchterlich waren,war er „ein Mann, dem alles gelang“. Er hatte miserable Voraussetzungen,widrige Umstände,war von schlechten Menschen umgeben und dennoch erfolgreich, weil Gott mit ihm war.Wir gestalten unsere Umstände und schaffen unsere Chancen durch unsere Denkweise und unsere Entscheidungen. „Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse“(5.Mose30,15. Wähle das Leben!
Denke so und sprich es aus:
„Mein Erfolg hängt nicht von den äußeren Umständen ab. Es kommt auf mein Inneres an.Ich werde nicht den Mut verlieren.Selbst wenn äußerlich die Dinge schief gehen,werde ich inner- lich durch das Wort Gottes erneuert, und dadurch kommt Erfolg in jedem Bereich meines Lebens zustande.Mein Erfolg wird durch meine Denkweise ausgelöst. Ich stimme Gottes Gedanken zu und ich
bewege Tag und Nacht das Wort Gottes in meinen Gedanken.Der Erfolg ist nicht fern. Ich blühe in meiner Seele auf, in meinem Geist.Ich fülle meinen Geist täglich mit dem Reichtum des Wortes Gottes, und deshalb wird es in jeden Bereich meines Lebens hineinfließen.Wie Josef werde ich nicht den negativen Umständen gestatten, über meinen Erfolg oder Misserfolg zu entscheiden. Ich bin ein erfolgreicher und gesegneter Mensch, weil Gott mit mir ist. Indem ich heute das Leben wähle, schaffe ich Erfolg und gute Chancen!“
Tag 19:
Erfolg lässt sich daran messen,
wie viel Geld ich habe
In den letzten Tagen haben wir beim Fasten von falschen Gedanken den Bereich „Erfolg“betont. Und es stimmt, dass Erfolg oder Scheitern damit zusammenhängen, wie wir denken.Daher wollen wir durch richtiges Denken Erfolg auslösen. Heute will ich jedoch einen Punkt etwas genauer erläutern, bei dem sehr oft Missverständnisse zu finden sind.Heute fasten wir von dem Gedanken, der uns sagt, dass Erfolg sich durch die Geldmenge
definieren lässt,das uns zur Verfügung steht.Das ist eine falsche Denkweise.Der Wohlstand, auf den Gott Gewicht legt,ist der Wohlstand der Seele. „Geliebter, ich wünsche, dass es dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht“,heißt es in 3.Joh.2. Das Befinden unserer Seele wirkt sich auf unser gesamtes Leben aus. Daher bedeutet wahrer Erfolg, wirklicher Wohlstand, dass wir uns um unsere Seele kümmern.
„Denn was nützt es einem Menschen,die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen?“Mark. 8,36 Beim Streben, mehr und mehr zu gewinnen, vergessen viele Menschen ihre Seele. Dabei ist sie der Schlüssel zu echtem Erfolg. Ich möchte dir einige Dinge nennen, durch die deine Seele gedeihen kann, und dadurch wird Segen in jeden Lebensbereich fließen.Meditiere über das Wort Gottes. Damit meine ich nicht etwa die Verse, die mit Finanzen zu tun haben. Das ist zwar nicht verkehrt, und es gibt eine ganze Menge solcher Bibelstellen, aber was ich meine sind die Schriftstellen, die sich mit unserem Reichtum in Christus beschäftigen.Nicht irdischer Reichtum ist dort gemeint, sondern Reichtum der Seele: Weisheit,Gnade, Gerechtigkeit. Das Ergebnis wird sein, dass deine Seele aufblüht, und dann wird das
Äußerliche dem folgen, was in dir geschehen ist.
Der große Missionar Hudson Tayler wurde einmal von seiner Frau darauf angesprochen,dass das Geld zur Neige ging. Sie fragte: „Wie viel haben wir noch,Hudson?“„Wir haben 25Cent“, antwortete er, „und alle Verheißungen Gottes!“Entwickle ein Bewusstsein der Gerechtigkeit. Dafür gibt es keinen Ersatz! Fülle deinen Geist mit dem Segen, dass du die Gerechtigkeit Gottes bist.
In Apostelgeschichte 13,10 wird der Teufel „Feind aller Gerechtigkeit“ genannt.Gerechtigkeit verändert uns,daher kämpft er dagegen an.Wenn wir unsere Gerechtigkeit begreifen, werden wir nicht mehr sündigen 1.Kor.15,34.Vertrauen auf die Liebe Gottes.„Seht,welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!“1.Joh.3,1 Entwickle Bundesbeziehungen. Das möge niemand falsch verstehen,ich meine,dass du Beziehungen mit Menschen entwickelst, die den gleichen Geist und die gleiche Gesinnung haben, die in die gleiche Richtung gehen,mit Gott zu- sammen wie du. Gemeinsam mit anderen,die dem gleichen Bund(mit Gott)angehören,werden wir stark und sind in der Lage,Probleme zu meistern.Das bringt Erfolg.Nimm die Dinge nicht persönlich. Dies ist die große Gefahr,die in seelischer Armut resultiert.Wenn du zum Opfer im Drama eines anderen Menschen wirst, verarmt deine Seele. Reinige dein Herz und deinen Geist von dem,was ich als „Menschheits-Schuld“ bezeichnen möchte.
Ich meine einen Zustand,in dem wir die Verant- wortung für die Gefühle der Menschen um uns herum auf uns nehmen. Wir meinen, dass wie der „beste Gastgeber für jedermanns Party“sein müssen.
Vergleiche dich nicht mit den anderen. Dadurch beraubst du deine Seele um ihr Wohlbefinden,
während du deine Gedanken darum kreisen lässt, was dir fehlt,anstatt dich damit zu beschäftigen, was du hast. Paulus spricht in 2.Kor.10,12 darüber, dass der Vergleich mit andern Menschen nicht hilfreich ist.
Denke so und sprich es aus:
„Ich lebe ein Leben, in dem ich mich mit Gottes Wort fortwährend beschäftige. Ich bin gesegnet
mit der Weisheit Gottes, der Gnade Gottes und der Gerechtigkeit Gottes.Ich habe die Verheißungen Gottes – daher geht es meiner Seele gut und ich erkenne meine Gerechtigkeit in den Augen Gottes, durch das Blut Jesu, nicht durch irgendetwas, was ich tun könnte.Ich setze mein Vertrauen auf die Liebe Gottes, die er mir entgegenbringt. Er liebt mich und ist auf meiner Seite.Daher bin ich durch seine Liebe zufrieden.Ich öffne mich für Bundesbeziehungen, die mir Stärke und Segen bringen, und auch denen,die mit mir verbunden sind. Meine Seele wird weiter aufblühen, während ich mich weigere,Dinge persönlich zu nehmen. Ich nehme nicht mehr die Schuld oder Manipulation anderer Menschen auf mich.
Ich vergleiche mich nicht mehr mit anderen, weil dies meiner Seele Gesundheit und Wohlergehen
rauben würde. Ich bin dankbar für das,was Gott in meinem Leben getan hat.Ich richte meine Aufmerk- samkeit auf das, was ich habe.“
