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Thema: Gedankendiät

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Gregory M. Dickow / Günter J. Matthia:

40 Tage Gedankendiät

Einführung
Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers
International Church) stammt diese Serie über 40
Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum,
auf Nahrung zu verzichten, sondern um das Fasten
von falschen Denkmustern.
Pastor Gregory M. Dickow hat die 40 Impulse im Frühjahr 2008 geschrieben. Ich habe die
Texte übersetzt und im Internet veröffentlicht, mit freundlicher Genehmigung von Pastor Dickow.
Zahlreiche Anfragen von Lesern, ob das Ganze nicht auch in gedruckter Form zu bekommen
sei, haben mich nun bewogen, diese chronologische Version zusammenzustellen und als
PDF-Datei anzubieten. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass eine kostenlose Weitergabe
gestattet und erwünscht ist; jegliche Verwendung, die mit Kosten für den Leser (zum Beispiel
als Buch oder in welcher Form auch immer) verbunden wäre, ist nicht gestattet. Auch wer
diese Datei ausdruckt, um sie weiterzugeben, ist nicht berechtigt, für Druck oder Kopie Geld
zu verlangen. Das Copyright verbleibt bei Autor (changinglives.org) und Übersetzer (matmil.
de).
Ich habe die Texte beim Zusammenstellen noch einmal stilistisch leicht geglättet, und nach
wie vor gilt: Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder
Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.
Es gibt jeden Tag einen Abschnitt, der mit „Denke so und sprich es aus:“ überschrieben
ist. Das ist tatsächlich so gemeint, denn was wir mit unserer Stimme aussprechen, hat mehr
Potential zur Veränderung als das, was wir stumm denken. Wer es nicht glaubt: Ausprobieren
– es kostet ja nichts außer der Anstrengung, den Mund zu öffnen.
Ich wünsche den Leserinnen und Lesern, dass sie erleben, wie sich durch veränderte
Denkmuster nach und nach segensreiche Auswirkungen im persönlichen Leben zeigen.


Tag 1: Ich kann es nicht.

Herzlichen Glückwunsch!
Heute beginnt eine 40tägige Reise.
Wir werden unterwegs zum Ziel ein Fasten von verkehrtem Denken praktizieren.
In dieser Serie geht es nicht darum, nichts zu essen. Fasten heißt, auf etwas zu verzichten.
Auf dieser Reise verzichten wir auf falsche Denkmuster, wir geben sie auf. Wenn jemand
zusätzlich in den 40 Tagen neben schädlichen Gedanken auf etwas anderes verzichten möchte, ermutigen wir dazu, aber wir fordern nichts Derartiges. Es wäre eine Sache zwischen
dir und Gott.Es ist ganz einfach mit dem Umdenken. Allzu oft machen wir Dinge viel schwerer und komplizierter,als sie wirklich sind. Jesus sagte:

„Nehmt mein Joch auf euch, denn mein Joch ist
sanft und meine Last ist leicht“. Die schwere Last hat er bereits getragen. Unsere Aufgabe
besteht nun darin, „Ruhe zu finden“, indem wir das glauben, was er bereits für uns getan hat.
(Matthäus 11, 29-30)

Der heutige Impuls lautet schlicht und einfach, dass wir vom „Das kann ich nicht!“ fasten.
Es gibt vieles, was wir uns nicht zutrauen:
„Ich kann mich nicht ändern. Ich kann das nicht
glauben. Ich schaffe das nicht. Ich kann nicht vergeben. Ich kann nicht genesen. Ich kann
das nicht bewältigen. Ich kann keine Arbeits- stelle finden. Ich kann keinen Ehepartner finden.
Ich kann meinen Bildungsabschluss nicht schaffen. Ich kann die Rechnungen nicht bezahlen.
Ich kann das nicht begreifen…“ - die Liste könnte endlos weiter gehen.

Glaube mir, eine derartige Geisteshaltung und innere Einstellung führt uns zum Versagen,
zum Aufgeben, zum Leben in Negativität. Solche Gedanken sind Gift, das wir nicht mehr zu
uns nehmen dürfen.Von heute an ersetzen wir diesen Gedanken durch:

„Das schaffe ich!“
In Philipper 4, 13 schreibt Paulus: „…ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“
Es gibt ein Sprichwort: „Egal, ob du glaubst, du kannst es nicht, oder ob du glaubst, du
kannst es - du hast Recht.“ Beides trifft zu. Der Geist Gottes wohnt in dir. Du kannst genau
das tun, was er in dir tun kann. In 1. Johannes 4, 17 lesen wir: „…wie er ist, sind auch wir in
dieser Welt.“

Denke so und sprich es aus:
„Ich kann!“
Denke über Philipper 4, 13 nach: „…ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“
Gib den Gedanken auf, dass es etwas gibt, was du nicht tun kannst. Entferne ihn aus deinem
Wortschatz.Bremse dich jedes Mal, wenn du meinst, etwas nicht zu können – oder korrigiere dich, wenn
du es bereits gedacht oder gesagt hast.
Alles klar?


Tag 2: Ich habe nicht genug.

Fasten ist ziemlich populär, aber Fasten von falschen Gedankengängen gab es bisher noch
nicht. Diese Reise führt uns an ein Ziel, das mit dem Verzicht auf Nahrung oder Diäten unerreichbar
wäre. Gestern haben wir von dem Gedanken „Ich kann das nicht“ Abstand genommen.Sieg oder Niederlage im Leben hängen davon ab, wodurch der Entscheidungsfindungsprozess in deinem Leben bestimmt wird – und deine Entscheidungen werden von deinen Denkmustern bestimmt.

Wenn man „Das kann ich nicht“ denkt, wird man „Das kann ich nicht“ erleben. Wir wollen mit dem „Das kann ich!“ leben: „Ich vermag alles durch Christus,der mich stark macht“.
Am zweiten Tag fasten wir von dem Gedanken, der lautet: „Ich habe nicht genug.“
Es ist wichtig, dass du jetzt aufmerksam bist.
Es geht um ein Denkmuster, das ausdrückt:
Ich habe nicht genug Geld. Ich habe nicht genug Zeit. Ich habe zu wenige Freunde. Ich habe
keine ausreichende Erfahrung. Meine Ausbildung ist ungenügend…

Dieser Gedanke ist ein unsichtbarer Zaun, der dich in den Hinterhof des Mangels und der
Defizite einsperrt. Unser Gott gibt sich selbst den Namen El Shaddai, der Gott des Überflusses.
Wir haben mehr als genug von Gott in uns, lasst uns nie wieder „nicht genug“ denken. Stattdessen
wollen wir „mehr als genug“ denken.
In 1. Könige lesen wir, dass mehr als genug für Elija und die Witwe vorhanden war.
Im Buch 2. Mose lesen wir, dass Tag für Tag mehr aus genug Versorgung für die Kinder Israels
vorhanden war.
Das Kapitel 6 des Johannesevangeliums berichtet, dass nach der Speisung der 5000 Menschen
mehr als genug Brot übrig war.
In Markus 5 lesen wir, dass mehr als genug Salbung vorhanden war, um Jairus, die Frau mit
den Blutungen und andere Anwesende zu heilen.

Denke so und sprich es aus:

„Ich habe immer mehr als genug, weil es in Philipper 4, 19 heißt: Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.Ich habe immer mehr als genug. Mein Gott ist mehr als genug. Er wird die Fenster des Himmels öffnen und einen Segen ausgießen, für den ich gar nicht genug Platz habe. Er gibt mir ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß! (Lukas 6, 38)“


Tag 3: Ich bin überfordert.

Fühlst du dich überfordert? Dann ist der heutige Impuls beim Fasten vom falschen Denken
genau das richtige für dich.

Wir fasten heute von dem Gedanken: „Ich bin überfordert.“ Gleichzeitig fasten wir auch von
Gedanken, die damit zusammenhängen: „Dies wird ewig nicht fertig werden. Ich habe zu viel zu tun. Das wächst mir über den Kopf. Dafür steht nicht genug Zeit zur Verfügung. Das kann
ich nicht mehr schaffen…“ - Solche Gedanken müssen verschwinden. Heute!

Wie?
Die gesamte Schöpfung wurde in sechs Tagen fertig gestellt. Es ist Gottes Eigenart, Dinge
zu erledigen, und zwar zügig. Erwarte heute seine Hilfe. Alleine schaffst du es sicher nicht.
Die meisten Menschen verstehen nicht, was Jesus meinte, als er sagte: „Nehmt mein Joch
auf euch“. Ein Joch ist ein Gerät, mit dem man zwei Ochsen durch ein Geschirr verbindet.
Dadurch pflügen sie gemeinsam, so dass der zweite Ochse den ersten unterstützen kann,wenn dieser schwach wird, überfordert ist.

Wenn wir uns überlastet fühlen, müssen wir sein Joch in Anspruch nehmen. Das bedeutet,dass er mit uns verbunden wird. Er wird uns helfen, die Last zu tragen. Natürlich ist es am Ende er, der die meiste Belastung abbekommt, denn es heißt: „Alle eure Sorge werft auf ihn;denn er sorgt für euch“. (1. Petrus 5, 7)

Wie das geht? So funktioniert es:
Sei ehrlich. Sage ihm, was anliegt, wo dich die Lasten erdrücken wollen.Bitte ihn, an deiner Stelle die Lasten zu tragen. Glaube, dass er es tun wird.Stell dir bildlich vor, wie du mit ihm durch das Joch verbunden bist. Er hält dich aufrecht!Fang an zu glauben, dass du mit allem fertig wirst. Glaube es heute! Du wirst alles bewältigen.
Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Markus 9, 23)

Denke so und sprich es aus:

„Ich kann heute alles bewältigen, weil ich mit Jesus durch das Joch verbunden bin.“
Erfolg oder Niederlage hängen zum großen Teil davon ab, wie du denkst. Du wirst nicht versagen.
Du bestimmst, anstatt bestimmt zu werden!


Tag 4: Mir wird etwas Schlimmes zustoßen.

Wir gehen in den vierten Tag unseres Fastens von falschen Gedanken hinein. Es ist wichtig,das Ziel im Auge zu behalten: Wir geben falsche und schädliche Denkmuster auf, verzichten bewusst auf sie.In unserem Kopf existieren bestimmte Denkweisen und Vorstellungen, die wir auslöschen müssen. Sie sind giftig und tödlich für das siegreiche Leben, das wir anstreben.Es wär absurd, in den gewohnten Denkmustern zu verharren und gleichzeitig zu erwarten,dass sich unser Leben ändert.

„Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er“, könnte man aus der King James Version
der Bibel Sprüche 23, 7 wörtlich übersetzen. (In deutschen Bibelübersetzungen wird dieser Satz allerdings stark abweichend wiedergegeben.)
Der Gedanke, von dem wir heute fasten wollen, hat mit Tragödien und Leiden zu tun.Die Furcht schleicht sich leicht in unser Leben, wenn Schießereien in Schulen, Naturkatastrophen
oder ähnliche Ereignisse geschehen. Schnell entsteht der Gedanke, wir seien Freiwild und leichte Beute für Satan oder gestörte Menschen, jeden Augenblick könne uns Unheil treffen.

Es ist falsch, zu denken: „Meiner Familie oder mir könnte etwas Schlimmes zustoßen.“Öffne der Erwartung von Unglück nicht die Tür. Dein Verstand mag dagegen streiten wollen,aber genau deshalb wollen wir von diesem Gedanken fasten. Selbstverständlich müssen wir Mitleid, Fürbitte und praktische Hilfe für Menschen haben, denen etwas Schlimmes zugestoßen ist, aber wir dürfen nicht zulassen, dass durch solche Tragödien unsere eigenen Zukunftserwartungen bestimmt werden.Hiob lebte mit der ständigen Vorstellung, seiner Familie könnte Unglück widerfahren. Und
dann traf das Befürchtete ein.
Er sagte: „Was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen,und wovor mir graute, hat mich getroffen.“ (Hiob 3, 25)

Wir wollen solche Gedanken heute unter unsere Kontrolle bringen. Wie?

Glaube an Gottes Zusage aus Psalm 91, 10-12: „Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“

Denke so und sprich es aus:
„Keiner Waffe, die gegen mich bereitet wird, soll es gelingen“ (Jesaja 54, 17).
Fülle deinen Geist und dein Herz heute immer wieder damit, bis du es schließlich über die
Lippen bringst.Halte an dem Wissen fest, dass Gott sein Wort tun wird, wenn wir es glauben, denn in Jeremia1, 12 heißt es: „Ich will wachen über meinem Wort, dass ich's tue.“Erwarte, dass deiner Familie und dir etwas Gutes widerfahren wird.Für heute beenden wir unsere Fastenimpulse mit diesem Gedanken: „Man kann eine Frau oder einen Mann nicht aufhalten, wenn sie von falschen Denkmustern frei sind.“

Zuletzt bearbeitet am 30.01.10 um 09:02 Uhr von Stefanie.


Tag 5: Ich mache mir Sorgen.

Durch das Fasten von all diesen Gedanken entwickelt sich die Angewohnheit, richtig zu denken.Wir überwinden nicht nur das jeweilige einzelne Denkmuster, sondern es wird uns gelingen,
die Tendenz zum negativen Denken durch eine Tendenz zu positiven Gedanken zu ersetzen, wenn wir konsequent dran bleiben. So geschieht eine Veränderung von innen nach außen.

Heute fasten wir von dem Gedanken:
„Ich mache mir solche Sorgen!“

Sorgen haben nicht nur die Kraft,uns zu bedrücken und depressiv zu stimmen,sondern sie ersticken auch das Wort Gottes, das in unser Herz gesät wurde.Der Schlüssel zum Fasten von Sorgen liegt darin, dass wir begreifen: Sorgen sind eine Angewohnheit.Je mehr man sich sorgt, desto abhängiger wird man davon. Der Mensch versucht,
durch Sorgen Trost zu erlangen, aber es tritt genau der gegenteilige Effekt ein.Wir brechen mit dieser Gewohnheit, indem wir von der Denkweise „Ich mache mir Sorgen“ fasten.

Wie? Zuerst müssen wir erkennen, dass Sorgen nichts Gutes bewirkt. Jesus sagte in Matthäus
6, 27-29: „Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte,wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.“

Sorgen verursachen Verletzungen und Schmerzen. Sie führen zu Krankheit und Belastung.In Sprüche 12, 25 lesen wir:„Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn.“ Normalerweise hört man auf, etwas zu tun, wenn man bemerkt,dass es Schmerzen verursacht.Wer sich Sorgen macht, denkt über Dinge nach, die verkehrt sind. Fange stattdessen an,über Dinge nachzudenken, die in deinem Leben richtig sind.
Psalm 103, 2-5:
„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst
wie ein Adler.“Betrachte Sorgen als ein Signal, ins Gebet zu gehen.Drehe die Sorge um.Benutze Sorgen als Waffe.Die Sorge sagt dir, dass es an der Zeit ist,zu beten!
Philipper 4, 6-7:
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft,bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“
Konzentriere dich auf die Absichten Gottes mit deinem Leben:Seelen gewinnen,anderen Menschen dienen, ein Segen für die Mitmenschen sein… „Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib,was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?“(Matthäus 6, 25)
Schau nach draußen. Wenn die Sonne scheint, dann schau ganz genau hin.Dazu hat Jesus aufgefordert: „Seht euch die Vögel an… seht euch die Lilien auf dem Feld an,seht euch das Gras an…Er möchte,dass wir hinausschauen und seine Obhut der Schöpfung bemerken.Und du bist die Krone der Schöpfung – erwarte heute seine Fürsorge.

Denke so und sprich es aus:
„Ich sorge mich um nichts,sondern in allen Dingen lasse ich meine Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“

Zuletzt bearbeitet am 31.01.10 um 09:16 Uhr von Stefanie.


Tag 6:
Mein Leben ist nicht so gut wie das der anderen
Menschen

Heute fasten wir von dem Gedanken, der uns suggeriert: „Mein Leben ist nicht so gut wie
das der anderen Menschen“. (Ich bin nicht so wohlhabend… nicht so hübsch… nicht so erfolgreich…
Mein Leben ist nicht so leicht wie ihres… bringt nicht so viel Freude mit sich…Den anderen Menschen gelingt alles besser als mir.)Freunde, diesen tödlichen Gedankengang werden wir heute abschaffen. Genau die Menschen,von denen du glaubst dass sie besser dran seien, betrachten möglicherweise dein Leben auf die gleiche Weise wie du ihres. Du hast keine Ahnung, was im Inneren der Menschen vor sich geht. Aber was noch wichtiger ist: Du hast das Leben, das Gott dir gegeben hat, in dir. Und niemand kann mit diesem Leben besser umgehen als du.Daher wollen wir diesen Gedanken unter unsere Kontrolle bringen.

Aber wie?
Gib nicht mehr der Versuchung statt, dich mit anderen zu vergleichen.Die Gesellschaft prägt uns von Kindesbeinen an zum ständigen Vergleich. Aber in 2. Korinther10, 12 lesen wir dass „sich an sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen“unverständig ist und gerade das verständig sein gibt uns die Kraft, frei und glücklich zu werden,wie in Sprüche 3, 13-19 dargestellt wird.

Befreie dich heute aus dieser Vergleichs-Falle. Wir kommen später in dieser Fastenreihe auf
ähnliche Zusammenhänge zurück, aber heute fangen wir damit an, dass wir uns vom Vergleichen mit anderen Menschen (ihre Figur,sein Geld,deren Ehe, deren Kinder,deren Ausbildung,sie ist eine bessere Mutter, er ist ein besserer Vater…) abwenden.Wenn du vergleichst,ist die Verzweiflung nicht weit. Öffne deinen Blick stattdessen dafür,
dass Gott dir eine besondere Begabung und etwas Einzigartiges gegeben hat, was dir niemand nehmen kann. Es ist unverwechselbar nur für dich.Lebe so,dass du Gott Freude machst.

„Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ihm
wohlgefällig zu sein“, schreibt Paulus in 2. Korinther 5, 9. Wenn du dich darauf konzentrierst,
ihm mit deinem Leben Freude zu bereiten, hast du keine Zeit mehr, dich mit dem Leben von anderen Menschen zu vergleichen,was sie erleben, was sie besitzen…Höre auf mit einem Lebensstil, der ständig um die Anerkennung von anderen Menschen eifert.Gott interessiert sich nicht dafür, wie du im Vergleich mit irgendjemandem abschneidest,
sonder dafür, ob du an ihn glaubst, ihm vertraust, ihn ehrst.„Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes! Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist!“, schreibt Paulus in Kolosser 3, 1-2. Unsere Aufmerksamkeit sollte auf das ausgerichtet sein, was in Ewigkeit bleibt.

Wenn Gott durch eine Verheißung in seinem Wort zu dir spricht,dann nimm dieses Reden ganz persönlich.Stell dir vor, dass dein Name da steht und Gott dir einen Brief geschrieben hat.Zum Beispiel kannst du, Lukas 12, 43 so lesen: „Glückselig [hier steht dein Name],den sein Herr, wenn er kommt,bei solchem Tun finden wird!“„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab,von dem Vater der Lichter,bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten,nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren,damit wir gewissermaßen eine Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien,lesen wir in Jakobus1,17-18.

Höre auf,rückwärts zu denken.Das bedeutet,dass du nicht mehr darüber nachdenkst,was du nicht hast, sondern ab heute das beachtest,was du tatsächlich besitzt: Du besitzt ewiges Leben.Du bist Gottes Sohn beziehungsweise Tochter.Du gehörst zu einer geistlichen Familie.Du bist Teilnehmer an einer Revolution – von innen nach außen!Wenn du so zu denken beginnst,schaffst du eine Grundeinstellung des Glaubens in dir,des Vertrauens auf all das, was Gott dir zugesagt hat.

Denke so und sprich es aus:
Ich bin in Sicherheit.Ich habe einzigartige Gaben und Schätze,die Gott mir gegeben hat.Im König- reich Gottes sind ein Platz und ein Anteil für mich reserviert.Ich habe ein großartiges Leben, weil Gott mein Vater ist,und er hat sich ent- schieden,dass ich zu seinem Königreich gehören soll. Nichts fehlt mir dazu, daher bin ich nicht mehr neidisch oder eifersüchtig auf das,was irgendjemand sonst auch haben mag.“

Zuletzt bearbeitet am 01.02.10 um 11:28 Uhr von Stefanie.


Tag 7: Mein Leben ist nicht so wichtig

Erfolg und Misserfolg in unserem Leben hängen davon ab,wie wir denken.Ich möchte dir in Erinnerung rufen,dass wir uns in diesen 40 Tagen angewöhnen,von falschen Denkweisen Abstand zu nehmen.Es ist nicht ungewöhnlich,dass ein solcher Gedanke,den wir bereits behandelt haben zurück- kehrt.Wenn das der Fall ist, blättere zum entsprechenden Tag zurück.Gehe erneut gegen den Gedanken vor, bis er nicht mehr wiederkehrt.

Heute fasten wir von dem Gedanken:
Mein Leben ist nicht so wichtig.Was kann ich schon bewirken?“

Der erste Schritt zum Überwinden solcher Vor- stellungen ist der Glaube daran,dass du für Gott wichtig bist. Du bist ihm deshalb wichtig, weil du die Krone seiner Schöpfung bist.In Psalm 8,5-7 lesen wir: „Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst,und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst? Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel,mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn. Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände;alles hast du unter seine Füße gestellt.“Der zweite Schritt ist die Erkenntnis, dass du für Gott wichtig bist, weil er seinen einzigen Sohn, Jesus Christus,für dich hat sterben lassen. Der Wert eines Gegenstandes wird häufig daran gemessen, wie viel jemand dafür bezahlen würde. Und Gott hat dich mit dem Blut seines eigenen Sohnes erkauft! Bringt das nicht deinen Wert auf die höchste Stufe,die vorstellbar ist? Selbst wenn du der einzige Mensch auf der Erde gewesen wärest,hätte Jesus für deine Erlösung den Tod erduldet.Das zeigt dir,dass du wichtig bist.Du bist sein „Gebilde“(Epheser 2,10) Diese Schriftstelle finde ich erstaunlich,denn „Gebilde“kann man am besten mit dem Begriff „Kunstwerk“ übersetzen.Du bist ein Original,es gibt nie- manden, der dir gleichen würde.Du bist keine Kopie.Du bist ein Kunstwerk Gottes.Du trägst etwas zum Leib Christi bei.„Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben,aberdie Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,so sind wir,die vielen, ein Leib in Christus,einzeln aber Glieder voneinander“,lesen wir in Römer 12, 4-5.

Denke so:
„Ich bin wichtig. Ich bringe den Menschen um mich herum etwas Wertvolles.Ich habe eine spezielle Aufgabe im Leib Christi.Mein Leben hat eine Bedeutung. Die Menschen,mit denen mein Leben in Beziehung steht, werden durch mich bereichert. Ich bin ein Kunstwerk.“

Denke so und sprich es aus:
„Herr,ich danke dir,dass ich dein Gebilde bin.Du hast mich zu einem Kunstwerk gemacht.Ich preise dich darüber,dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin(Psalm 139,14). Ich gehöre zur Krone deiner Schöpfung.Ich sorge mich nicht,denn du weißt bereits,was ich brauche, und du versorgst mich, wenn ich dir den ersten Platz in meinem Leben einräume und deinem Wort gemäß lebe (Matthäus6,31-33).Ich verlasse mich auf deine Zusage,du wirst mich entsprechend deiner Herrlichkeit ausstatten.Ich weiß auch, dass du deinen Sohn Jesus Christus selbst dann für meine Sünden an das Kreuz von Golgatha geschickt hättest, wenn ich der einzige Mensch gewesen wäre. Daher will ich durch mein Leben ein Segen für jeden Menschen sein, mit dem ich zu tun habe, indem ich von Tod und Auferstehung deines Sohnes erzähle.Denke daran:Man kann einen Menschen,der von falschen Denkweisen befreit ist, nicht aufhalten!

Zuletzt bearbeitet am 02.02.10 um 09:24 Uhr von Stefanie.


Tag 8: Was stimmt nicht mit mir?

Hast du dich jemals gefragt, was an dir verkehrt ist?Wer hätte solche Gedanken noch nie gehabt. Wir alle haben unsere Begegnungen mit der
Sündenerkenntnis – eine bedrückende Erkenntnis und anschließende Beschäftigung mit dem, was wir falsch machen, was an uns verkehrt ist. Dieses Denkmuster werden wir heute vernichten.

Das erste Problem mit solchen Denkmustern: Sie sind ichbezogen, nicht Jesus-bezogen.Sie sind im Grunde selbstsüchtig. Wir sollen auf ihn schauen, den Schöpfer und Vollender unseres Glaubens. In Hebräer 12, 1 sagt Gott: „Schaut auf!“, und nicht „Schaut nach innen.“Ein weiteres Problem liegt darin, dass solches Denken nur das Oberflächliche betrachtet. Es gibt eine Menge Dinge, die an uns allen nicht in Ordnung sind. Aus menschlicher Perspektive sind wir alle fehlerhafte Wesen,aber nicht in den Augen Gottes.Das Denken nach dem
Muster„was ist mit mir nicht in Ordnung“führt aber zum Perfektionismus,zur Ichbezogenheit,zu besessener Selbstbetrachtung und letztendlich zur Verdammnis wegen unserer Fehler und Mängel.
Selbstverständlich müssen wir unsere Schwäche bekennen und Gott um Vergebung und Stärke bitten.

Aber das beginnt mit der Entwicklung eines „Bewusstseins der Gerechtigkeit“,nicht eines Bewusstsein der Sünde. Das ständige Bewusstsein unseres Versagens ist genau das, was der Teufel und die Religion uns einreden wollen. So bleiben wir in der Niederlage und in unserer menschlichen Natur gefangen, anstatt durch unsere göttliche Natur befreit zu leben.

In 2.Petrus 1,4 lesen wir:„..durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben,das durch die Begierde in der Welt ist,entflohen seid.“Das Geschenk der Gerechtigkeit zu verstehen,ist wichtig. „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht,damit wir Gottes Gerechtig- keit würden in ihm.“(2. Korinther5,21)Das ist der größte Tausch in der Geschichte der Menschheit. Jesus nahm uns unsere Sündhaf- tigkeit ab und gab uns dafür seine Gerechtigkeit –was nichts anderes heißt, als dass wir in den Augen Gottes gerecht sind, nicht mehr ungerecht.Wir sind gerecht- fertigt, als hätten wir nie gesündigt! Du bist ein Kind Gottes. Dir wurde vergeben.Du bist mit Jesus Christus zusammen Erbe (Römer 8, 16). Wenn Gott dich sieht,dann blickt er auf das vergossene Blut seines Sohnes,er sieht seinen Sohn.Wenn Gott an dich denkt, denkt er an einen siegreichen, überwindenden, starken, kraftvollen,weisen und heiligen Menschen.Er sieht dich als großen Sieger. Als denjenigen, der bestimmt, nicht als jemand, der bestimmt wird.

„Gerechtigkeit“ bedeutet,dass du in der Gegenwart Gottes stehst, als hätte nie eine Sünde statt- gefunden – ohne Schuldgefühl, Beschämung, Minder- wertigkeitsgefühl oder Verdammnis.Wenn du ständig deine Gedanken damitbeschäftigst, was alles verkehrt ist, wirst du Falsches tun. Wenn du dich dagegen mit der Tatsache beschäftigst, dass du Gerechtigkeit bist,wirst du Richtiges tun. Dein Handeln wird davon beein- flusst,was in deinem Inneren vor sich geht(Wann immer du daran denkst, was alles verkehrt ist, wirf diese Dinge auf Jesus. Und denke daran, dass seine Gerechtigkeit jetzt dir gehört.)

Bitte den Heiligen Geist, das zu tun, was er am besten tun kann. „Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen,die uns von Gott geschenkt sind“, heißt es in 1. Korinther 2, 12.Der hauptsächliche Dienst des Heiligen Geistes besteht darin, uns Dinge erkennen zu lassen, die uns von Gott geschenkt sind,und nicht darin,all das Falsche in deinem Leben aufzuzeigen. Beschäftige dich mit den guten Dingen, anstatt über die schlechten Dinge nachzusinnen.

Denke so und sprich es aus:
Ich entscheide mich,nicht mehr über all die Fehler und Versäumnisse in meinem Leben nachzu- denken.Ich entscheide mich,über das nachzudenken, was gut ist.Ich bin die Gerechtigkeit Gottes, durch das Blut Jesu Christi. Ich stehe ohne Schuld, Schande,Minderwertigkeit oder Verdammnis in der Gegenwart Gottes.Ich lerne das erkennen, was gut ist, und ich glaube, dass mich dies zu einem siegreichen Leben führen wird.Ich bin Miterbe Christi.Wenn Gott mich betrachtet,sieht er sein Blut.Er betrachtet mich als überwin- dendes, kraftvolles und heiliges Kind Gottes.Ich werde mich selbst nicht anders betrachten, als wie Gott mich sieht.

Zuletzt bearbeitet am 03.02.10 um 10:48 Uhr von Stefanie.


Tag 9: Die Heuschrecken-Mentalität

Heute schließe ich an einen Gedanken an, den wir vor einigen Tagen angesprochen haben.Ich empfinde es als sehr wichtig, dass unsere Denkweise sich diesbezüglich ändert. Heute fasten wir von der „Heuschrecken-Mentalität“ beziehungsweise dem „Heuschrecken-Komplex“.Die damit verbundenen Gedanken lauten etwa so: „Ich bin so klein. Ich fühle mich unterlegen.Meine Gegner sind riesig. Meine Probleme wachsen mir über den Kopf. Ich kann diese Herausforderung nicht bewältigen.“

Die zehn Kundschafter, die Mose in das verheißene Land geschickt hatte,brachten schlechte Nachrich- ten:„Das Land, das wir durchzogen haben,um es zu erkunden,ist ein Land,das seine Bewohner frisst; und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs; auch haben wir dort die Riesen gesehen, die Söhne Enaks von den Riesen; und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen.“ (4. Mose
13, 33)Je länger sie sich mit ihren Gegnern beschäftigten, desto größer wurde der Widerstand in ihren Augen. Ihr Vertrauen auf den Gott, der das Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit
hatte, schwand zügig dahin und versiegte. Somit fehlte ihnen der Glaube an die Möglichkeit,dass sie jenes Land tatsächlich erobern und besitzen würden. Das Volk übernahm bald die Meinung der Kundschafter.

Heute ändern wir unsere Einstellung zu uns selbst!
Lasst uns folgende Punkte betrachten:

Königtum überwindet Minderwertigkeit. Wenn du weißt, dass du Teil der königlichen Familie
Gottes bist,wirst du dich nicht mehr minderwertig -wie eine Heuschrecke -fühlen.„...so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen,im Leben herrschen durch den einen,Jesus Christus“,lesen wir in Röm.5,17.Wir haben die Gabe der Gerechtig- keit (2. Korinther 5, 21) empfangen, daher herrschen wir, sind Könige.Wir leben aus der göttlichen Perspektive, sitzen mit auf seinem Thron aus. Epheser 2,6: „Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus.“

Wir sind „nach seinem Bild“ geschaffen (1. Mose 1,26).Wir spiegeln sein göttliches Bild wieder, atmen mit seinem göttlichen Odem, uns wurde seine göttliche Autorität anvertraut.Wenn du dich im Spiegel betrachtest, siehst du das Abbild Gottes.
„So richte euch nun niemand...“ erinnert Paulus in Kolosser 2,16. Das heißt nicht, dass wir der Verantwortung oder der Zuverlässigkeit entfliehen, sondern dass wir keinem menschlichen
Urteil ausgesetzt sind,wie Paulus in 2.Kori.11,5 über seine Person schreibt:

„Denn ich meine, dass ich den übergroßen Aposteln in nichts nachgestanden habe.“Wir bestimmen über unser Leben, nicht die Sünde. „Die Sünde wird nicht über euch herrschen,denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade“ heißt es in Römer 6, 14.„Siehe, ich habe euch die Macht gegeben ... über die ganze Kraft des Feindes.“ (Lukas 10,19)Wenn jemand wiedergeboren ist, wurde in ihm die Autorität wiederhergestellt, mit der Gott die Menschen geschaffen und ausgerüstet hat, weil der Mensch dann mit dem Schöpfer wiederver- einigt wurde. Der ursprüngliche Auftrag, zu herrschen, gilt wieder.Dass die Jünger Jesus mit dem Begriff „Meister“ ansprachen,ist bezeichnend. Ein Meister ist derjenige, der die Aufsicht führt, der den Gang der Dinge beeinflusst. Als er die Kranken heilte,nannten sie ihn Meister. Als er den Sturm stillte, redeten sie ihn so an. Er wurde Meister genannt, wenn er Sünde vergab, die für unverzeihlich gehalten wurde. Es war Meister über das Leben, und gemäß 1. Johannes 4,17 „sind auch wir in dieser Welt, wie er ist“.

Denke so und sprich es aus:
„Ich bin vor nichts und niemandem minderwertig, weil ich nach dem Bild Gottes geformt bin.Ich bin die Gerechtigkeit Gottes, daher regiere ich in meinem Leben als König im Königreich
Gottes.Ich gehöre der königlichen Familie an und das überwiegt jegliche Minderwertigkeit. Weder
freunde, noch Vorgesetzte oder andere Menschen herrschen über mich. Ich respektiere sie,weil auch sie nach dem Bild Gottes geschaffen wurden, aber ich ducke mich vor niemandem,weiche wegen niemandem zurück.Ich bin in dieser Welt, wie er in ihr ist. Ich bin Meister über mein Leben und die Umstände.Ich werde mich von niemandem und nichts mehr beherrschen lassen. Ich unterstelle mich der göttlichen Beurteilung, nicht der menschlichen.Ich sitze mit Christus zusammen in der Himmelswelt auf dem Thron, daher sehe ich mich
aus seiner Perspektive. Ich betrachte das Leben aus seinem Blickwinkel.Ich bin größer als die Berge und Bäume,riesiger als die Riesen.In meinem Kopf wohnt keine Heuschrecken-Mentalität mehr, ich werde unter allen Umständen das verheißene Land erobern und besitzen.“


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